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Tops und Flops :: Texte :: kursfahrt

Kursfahrt London 3.-8. Oktober 1998



Den ersten Schicksalsschlag traf unser ca. 20-Personen umfassendes Expeditionsteam unter der Leitung von Frau Osenberg und Herrn Killmaier bereits vor den Sommerferien - denn plötzlich stand Frau Osenberg aus mysteriösen, schulinternen Gründen allein mit der Verantwortung und Führung der Fahrt da. Traurig darüber, daß wir die Fahrt nun scheinbar ohne unseren "Doc" bestreiten würden, fand sich jedoch bereits nach kurzer Zeit (und langem Drängen, Bitten und Flehen) ein weiterer freiwilliger Lehrkörper namens "Herr Michael" (Kuchta), der unsere kleine Gruppe sicher durch London führen sollte.


Nachdem der Reisetermin unaufhaltsam näher rückte, spärlich gesäte Treffen veranstaltet wurden und wir mit Schrecken die Worte "Die 6 Tage London beinhalten An- und Abfahrt, somit also nur 4 effektive Tage für den Preis von 800 Mark" vernahmen, befaßten wir uns während der letzten drei Tage in der Schule mit dem theoretischen Teil unserer Fahrt, der uns schmerzlich vor Augen führte, daß alle anderen Gruppen schon seit drei Tagen ihr Ziel erreicht hatten. Ein kleiner Trost war das gemeinsame Beisammensein, das mit einem Frühstück und einem mehr als interessanten Videofilm über das Londoner Kunstleben durchaus gemütlich gestaltet wurde. Zudem dienten diese "Happenings" dazu, die neusten Trendwörter der englischen Sprache zu erfahren. Also lernte man essentielle Vokabeln wie "Bomb scare", "log" und die enorme Wichtigkeit, seine Sätze mit dem Füllwort "sort of" zu schmücken, um nicht uncool zu erscheinen.


Schließlich war es soweit, die heiß ersehnte Busfahrt stand kurz bevor. In zitternder Kälte versammelte sich unser Trupp bei der Nonnenwerther Bushaltestelle, um dort fröhlich plaudernd die Ankunft des Busses zu erwarten, der sich durch eine erste Panne um eine halbe Stunde verspäten sollte. Als selbst nach zwei Stunden noch kein Bus in Sicht war, zückte man die Wunderwaffe "Handy" um herauszufinden, daß der Bus "jetzt schon" in Koblenz losfahren würde. Knapp vor Mitternacht war es dann soweit. Zwei Stunden später genossen wir dann die erste festgeschriebene Busfahrer-"Viddelstuund"-Pause - in klirrender Außen-Kälte, die man erst jetzt wahrnahm, da zuvor die zwischen heiß, sehr warm und warm schwankende Klimaanlage den Schülerkörper verwöhnte. Generell war der Busfahrer ein sehr unterhaltsamer Mensch, der mit dieser "Viddelstuund"-Ansage sein erstes Wort an uns richtete.


Etwas unangenehmen und halsstarrefördernden Schlaf, gröhlende Schülerunterhaltungen und eine schaukelnde Fährfahrt später trafen wir endlich in London ein, wo direkt das Hotel betreten werden konnte. Unser Gepäck durften wir in einem eigens für uns zugestandenen Raum lagern, um uns erst einmal die Stadt und die erste Sehenswürdigkeit anzuschauen: Die National Gallery. Müde wollten wir dann gegen frühen Abend endlich unsere Zimmer beziehen, um den Schlaf der Gerechten zu vollziehen - doch nein; so leicht sollte es nicht werden. So warteten wir vor unserem Gepäckzimmer, während unsere stets freundlichen Begleitlehrer das Hotelpersonal bearbeiteten, um die Zimmerverteilung zu erfahren.


Während des Wartens merkten wir plötzlich, daß jemand unser Gepäckzimmer bezog. Verwundert erfuhren wir, daß im Hotel ein "Computerfehler" umging, der die komplette Zimmerverteilung auf den Kopf stellte.
So kam Frau Osenberg also nur mit einigen Zimmerkarten, die der Hälfte der Schüler eine Unterkunft ermöglichten - die andere Hälfte schlug sich noch zwischen 2-6 Stunden damit herum, ein Zimmer zu erkämpfen, während andere ihres mit allen Mitteln verteidigten. Nach einigen logistischen Versuchen, das Problem zu lösen, hatte gegen 22 Uhr - 6 Stunden später als geplant, jeder das Recht, ein Zimmer sein eigen nennen zu können. Mit letzter Kraft versammelte man sich noch, um etwas zu plauschen und den Lehrern zuzusehen, wie sie nervös zuckend und Chaotisches vor sich her plappernd nach käuflichen "Mitteln" verlangten.


Am nächsten Tag wurde alles etwas ruhiger und die durch ein "reichhaltiges Frühstück" (bestehend aus einem Knautschunfesten Brötchen, einem Power-Zucker-Riegel, 50mg Brotaufstrich und leckerem O-Saft im Tütchen sowie gefriergeschockten Äpfeln) gestärkte Truppe traf sich zum ersten Programmpunkt: Die Stadtrundfahrt in London, geleitet von einem Native English-speaker - was Herr Michael euphorisch anmerkte. Der weitere Tagesverlauf stand uns zur freien Verfügung, was wir dem typisch englischen Regenwetter zu verdanken hatten, das das eigentliche Vorhaben zunichte machte. Abends versammelten wir uns meistens in einem der Zimmer, um dort über den Sinn des Lebens, des Universums und den ganzen Rest zu reden - und man erkannte, daß der Lehrer ("das unbekannte Wesen") ein durchaus unterhaltsames und sehr nettes Exemplar von Mensch war, mit dem man viel Spaß haben konnte.
Der talentierte Hobby-Bastler Kuchta amüsierte uns noch mit seiner Klebeband-Aktion, die die Tür der Frauentoilette "schlagfest" machen sollte. Dank seines handwerklichen Könnens konnte der Toiletten-Besuch tief in der Nacht nun geräuschlos beendet werden, was nicht nur zur großen Erleichterung der Nachtruhe unseres "Fliegers" Kuchta beitrug.


Nach der Klarstellung einiger wichtiger Dinge, wie z.B. "Hat Sekt auch Kalorien und macht fett?", oder "Wieso lohnen sich Grillparties doch?" war auch dieser Tag heil überstanden.


Der zweite Tag, hielt für uns die Besichtigung des Globe Theatres bereit. Dort erhielten wir in einem rundum gelungenem Vortrag Einsicht in das Leben und Werken eines Schauspielers, gespickt mit zahlreichen Witzen und lustigen Mimiken sowie dem zum Nachdenken verleitenden und häufig angebrachten Satz: "If you ever think, society has made progress...THINK AGAIN!".


Im weiteren Tagesverlauf besuchte dann eine Gruppe mit Frau Osenberg die "üblichen Touri-Center" wie den Tower und die Gruppe um Herrn Michael schaute sich das Docklands-Experiment mit seiner vielgerühmten "Jesus- Christ"-Architektur an.
Abends wurde für ein weiteres mal die Stadt unsicher gemacht und das erste Urteil Londons verfestigte sich: TEUER! Trotz allem fanden sich abends Restaurants die "Eat As Much As You Can" anboten - aber günstig waren auch die nicht.


Der nächste Tag - ein Mittwoch, wie die Gruppe übermüdet feststellte, bot uns die Möglichkeit, die Uni-Stadt Cambridge näher kennen zu lernen. Nach einer längeren Fahrt durch die nie enden-wollenden Aussenbezirke Londons und der merkwürdigen Fahrweise des Busfahrers wurde uns nach dem üblichen Sightseeing-Trip und des BurgerKing-Besuchs eine große Menge an Freistunden zugesprochen, die niemand so recht zu nutzen wußte, denn Cambridge erwies sich als kleiner als erwartet.


Donnerstags, vier Tage London später...moment, vier Tage: Achja, dies sollte unser letzter Tag werden; gerade jetzt, wo wir gelernt hatten, wie groß und teuer London ist, und wo man überall shoppen kann. Wir verbrachten den letzten Tag im Science Museum bzw. alternativ im zweiten Touri-Rundgang. Der letzte freie Nachmittag wurde - teilweise auch etwas rührseelig - beendet, man kaufte von dem letzten bißchen Geld noch letzte Geschenke, verirrte sich dazu irrtümlich ins "Harrod's" und mußte feststellen, daß die Besuche in einem der über 30 Londoner McDonald's, die den täglichen Vitaminbedarf des Schülers decken sollten, die Brieftasche mehr geschröpft hatten, als erwartet (jaaa, London ist teuer...)und traf sich dann abends im Hotel und wartete auf den Bus.


Doch typischerweise fuhr der an einer ganz anderen Stelle ab, als erwartet. Aber selbst der Fußmarsch zu "Cleopatras Needle" machte uns nach all diesen Strapazen nichts mehr aus. Dort angekommen, gerieten wir in einen Clinch mit der ansässigen zweiten Schulklasse, die gemeinerweise unsere durch Rucksäcke vorbelegten Plätze nun ihrerseits belagerten. Der "typische Realschullehrer" war hier leider ausnahmsweise nicht in der Lage, Vernunft zu stiften, und entging nur knapp dem Zweikampf mit einer leicht genervten Frau Christine - die wir sicher alle tatkräftig unterstützt hätten. So blieb uns aber nur der unbefriedigte Drang nach tierischer Auseinandersetzung, der uns alle einschlafen ließ...aber immer nur für Sekundenbruchteile, da anscheinend niemand die richtig günstige Schlafposition fand und so ständig in Sitzlagen wechselte, die die Fußnägel eines jeden Orthopäden hätten aufrollen lassen.


Zwei Stunden wartete das rückkehrfreudige Team nun auf die nicht kommen wollende Fähre, die letztendlich nun befahren werden konnte, und uns eine sehr schaukelige Rückfahrt zuteil werden ließ.


Gegen Ende der Fahrt wurde nun der anfangs erwähnte Busfahrer, der uns auf der Rückfahrt ebenfalls betreute, redseliger, und brachte neben der "Viddelstuund" auch einige freundliche, vor sich hin genuschelte Worte in Richtung der netten Autofahrer links und rechts heraus...


Eine heile Ankunft wurde uns letztendlich doch gegönnt. Im Endeffekt war es eine gelungene Fahrt, die uns nicht nur die Schönheiten Londons, sondern auch das seltsame Wesen "Lehrer", welches sich als erstaunlich geduldig und locker herausstellte, etwas näherbrachte - bleibt also zu sagen: Die Zeit war viel zu kurz...


Garvin Hicking & Claudia Peschetz