sPatch -Oberfläche II
Jetzt kämen die einzelnen Funktionen, die jeweils im Fensterkopf einer Ansicht zu sehen sind:
Von links nach rechts:
o Frontalansicht
o Seitenansicht
o Vogelsicht
o Zoom Extents
Hiermit wird das Fenster so gezoomt, daß das gewählte
Objekt genau auf den Bildschirm paßt. Klappt leider
irgendwie nicht immer.
o Preview
Hiermit wird das Fenster in den Preview-Render-Modus
versetzt und das Objekt gerendert. Während dieser "Phase"
kann man in diesem Fenster nicht modellieren.
Und zu guterletzt noch einige wichtige Menüfunktionen:
o EDIT/UNDO|REDO
Hiermit können bis zu 16-Schritte rückgängig gemacht
werden, oder falls es einem vorher doch besser gefiel auch
wieder zurückgeholt werden.
o MODEL/INSERT/...
Hier kann man einige vordefinierte Objekte wie Kreis,
Zirkel, Würfel usw. einladen und weiterbearbeiten.
o MODEL/APPEND MODEL...
Hiermit kann man ein anderes Objekt in die gegen-
wärtige Szene einfügen.
o MODEL/FLIP X|Y|Z
Selektierte Punkte können hier an den jeweiligen
Achsen gespiegelt werden.
o MODEL/TOGGLE INVISIBILITY
Hiermit kann man selektierte Punkt und Linien
"unsichtbar" machen. Man kann die Objekte dann
zwar noch sehen, aber nur sehr dünn.
[CTRL+T]
o LAYER/
In sPatch kann man verschiedene Layer erstellen.
Layer sind Ebenen, auf denen man jeweils verschiedene
Objekte erstellen kann. So kann man bei komplexeren
"Szenen" trotzdem die Übersicht behalten. Nur die
Objekte im /CURRENT LAYER/ werden mit normalen Farben,
also richtig sichtbar, gezeichnet - was man jedoch
in /SHOW LAYER/ auch beeinflußen kann.
o VIEW/SPLIT
Eine sehr sinvolle Aktion. Wird normalerweise nur
ein einziger Viewport auf einmal gezeigt, kann man
hier den Bildschirm in 1-4 Ansichten aufteilen, was
ein flüssigeres Modellieren erlaubt, jedoch auch
kleinere Sichweiten.
o VIEW/SYNCHRONIZE VIEWS
Hiermit werden alle Ansichten in Abhängigkeit auf-
einander gesetzt. D.h. wenn man in einem Fenster eine
Linie verändert, sieht man in allen anderen Fenstern
direkt die Auswirkungen davon. Dies beansprucht sehr
viel Rechenzeit und ist IMHO daher nicht generell zu
empfehlen.
o VIEW/GRIDS
Natürlich kann man auch in diesem Programm GRIDS
(Hilfslinien) anzeigen lassen, an deren Ecken die
Punkte automatisch beim Verziehen ausgerichtet werden.
Mittels VIEW/GRID SETTINGS/ kann man beeinflußen,
wie groß die Kästchen der Hilfslinien sind.
Will man ein Objekt geometrisch korrekt oder symmetrisch
modellieren, ist diese Funktion absolut unerläßlich.
© 1997
Garvin Hicking, me@supergarv.de