Mittwoch, 24. Mai 2006
Flatrate für's Videotaxi
Die Videothek meines Vertrauens, von der es zwei Filialen in meiner absoluten Greifnähe gibt, hat seit heute ein neues Plakat aushängen: Die Videotheken-Flatrate.
Für 14,95 Euro im Monat kann man soviele Filme ausleihen, wie man möchte.
Prinzipiell eine gute Idee, und wohl nötig um gegen "DVD-Flatrates" wie von Amazon und Netleih anzukämpfen. Für mich sind 14,95 Euro jedoch eher zu teuer, da ich sonst vielleicht bei den günstigen Kölner Preisen nur 10-11 Euro pro Monat überhaupt ausgeben möchte. Da es monatlich nur ungefähr 4-5 neue Filme gibt die ich wirklich sehen will, würde es sich also für mich nicht wirklich lohnen.
Vermutlich sind PS2-Videospiele auch ausgenommen, und ich hoffe sehr, dass man die Flatrate für einen Film nur 1 bis maximal 2 Tage nutzen kann. Sonst darf man dann demnächst Monate warten, bis die neuen Blockbuster von den Flatratern mal endlich zurückgegeben werden.
Videotheken wird es ja eh nur noch an einer Hand abzählbaren Anzahl von Jahren geben. VideoOverIP wird sich mittelfristig durchsetzen, und hat dank DRM für die Rechteinhaber viel schönere Kontrollmöglichkeiten, so dass irgendwann die Rechteinhaber ihre Werke sowieso nicht mehr "zum besitzen" rausgeben werden (müssen).
Für 14,95 Euro im Monat kann man soviele Filme ausleihen, wie man möchte.
Prinzipiell eine gute Idee, und wohl nötig um gegen "DVD-Flatrates" wie von Amazon und Netleih anzukämpfen. Für mich sind 14,95 Euro jedoch eher zu teuer, da ich sonst vielleicht bei den günstigen Kölner Preisen nur 10-11 Euro pro Monat überhaupt ausgeben möchte. Da es monatlich nur ungefähr 4-5 neue Filme gibt die ich wirklich sehen will, würde es sich also für mich nicht wirklich lohnen.
Vermutlich sind PS2-Videospiele auch ausgenommen, und ich hoffe sehr, dass man die Flatrate für einen Film nur 1 bis maximal 2 Tage nutzen kann. Sonst darf man dann demnächst Monate warten, bis die neuen Blockbuster von den Flatratern mal endlich zurückgegeben werden.
Videotheken wird es ja eh nur noch an einer Hand abzählbaren Anzahl von Jahren geben. VideoOverIP wird sich mittelfristig durchsetzen, und hat dank DRM für die Rechteinhaber viel schönere Kontrollmöglichkeiten, so dass irgendwann die Rechteinhaber ihre Werke sowieso nicht mehr "zum besitzen" rausgeben werden (müssen).
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Kommentare
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Mal von dem abstrakten Blabla weg: In den zwei Jahren, die ich in Bonn lebe, habe ich ein einziges Mal eine Videothek in Anspruch genommen: Als ich mir für ein Wochenende eine PSP zum Probespielen ausgeliehen habe. Hat mich vor einem Fehlkauf bewahrt und mir gezeigt, wie uninteressant eine Videothek für mich persönlich geworden ist.
Ich persönlich würde Onlinedienste jedoch nicht nutzen. Ich mag es nicht, ständig zur Post zu laufen und dann vor allem DVDs zu bekommen die evtl. verkratzt sind und dann ewig auf Ersatz zu warten.
Insofern gehe ich halt nicht oft in die Videothek, aber dafür packe ich dann jedesmal 5 Filme zum Preis von 3 (oder 3 zum Preis von 2) ein: Das gibt im Monat dann schon an die 15 Filme und kostet halt nur besagte 12 Euro.
Das einzige was ich also an der Videothek schade finde, ist dass Filme in Deutschland mit so einem großen Abstand zu den USA rauskommen. Ich gucke sowieso hauptsächlich die O-Ton Spur, da würde ich auch gerne früher legal solche Filme sehen können ohne am Zoll zu scheitern.

Denn überlegt mal wieviel hat der Durchschnittsdeutsche denn Geld für Musik oder DVDs? Denke, soviel dass er sich zwei oder drei CDs oder DVDs im Monat leisten kann. Dann ist er auch schon fast Pleite und es reicht gerade mal für das nötigste. Damit ist das Argument der Film- und Musik-Industrie widerlegt, dass Filesharing-User die Wirschaft schädigen. Dass der Preis von CDs teilweise unmoralisch ist sollte allen klar sein, da wurde viele Jahre lang soviel verdient wie es nur geht.
In Praxis bedeutet das dann nämlich, dass sich durch eine Film- oder Musik-Flatrate sich die Einnahmen der Industrie und Künstler mehr verteilen als bisher, konnte ein Uswer bis jetzt nur zwei bis drei Interpreten im Monat "finanziell unterstützen" verteilen sich durch den Flatrate Tarif die Umsätze auf viele kleine Interpreten. Das kommt dann auch eher unbekannten Künstlern zugute. Denke auch, dass ein Interpret der einen Hit in der Top Ten landet nicht umbedingt 100 Millionen Euro verdienen muss, denke dass da 10 Millionen auch ausreichen:-)) Think about!
Spiele sind auch inbegriffen! Und Filme kann man so lange behalten wie man möchte (nach einem Monat werden sie aber wahrscheinlich Terz machen ...)

#2
Interstate69
am
21.08.2006 11:15
Im Privatfernsehen hätte die Serie 32 Stunden Werbeberieselung kostenlos mitgeliefert - wenn ich mir dann erlaube meine Lebenszeit auch mal finanziell zu kalkulieren, komme ich durch die Nutzung der Flatrate auf einen gigantischen Nutzen;-))
Da ich aus Prinzip kein Privatfernsehen sehe und meine Videothek nicht nur bei Blockbustern, sondern auch bei Serien, Klassikern und Nischenfilmen sehr gut bestückt ist, trifft man mich heute mind. zweimal in der Woche im Store.
Und dabei ist mir aufgefallen, dass sich schnell ein Rhythmus einstellt, der dazu führt, dass man andere Filmfans regelmäßig wieder trifft. Die Folge: Man unterhält sich real wieder vermehrt mit anderen Gleichgesinnten - und ich muss sagen, dass für mich eine reale Unterhaltung der im Netz zumindest ebenbürtig ist....
Insgesamt glaube ich, dass die Zukunft weder in Videotheken, noch im reinen download-Bereich liegen wird, sondern bei Konzepten die ganzheitlich auftreten, wie eben Videotaxi dies tut.
Hier kann man seine Filme online bestellen und sich nach Hause liefern lassen, sie zum Abholen online reservieren, aber auch Video on demand nutzen. Dass man bei Videotaxi nicht nur leihen, sondern auch sehr günstig neu und gebraucht kaufen kann, rundet das Angebot ab.
Hervorragend hierbei finde ich die Möglichkeit, dies auch bequem online tun zu können......

Ich habe bestimmt so einige Kommentare gelesen und Forumsbeiträge, aber noch nie habe ich gelesen, dass einer "Danke für diesen differenzierten Kommentar" geschrieben hätte, zumal der Beitrag alles andere als differenziert war.
#3.1.1
who cares
am
16.05.2007 15:46
Praktischerweise ist "Garwin" derjenige, dem das Blog und der Ursprungsartikel gehört.

Mit meiner Meinung "Differenziert" habe ich sicher nicht unbedingt in die richtige Wortkiste gegriffen, das stimmt. Aber ich fand die Meinung Neos durchaus nachvollziehbar. Egal ob das jetzt von einem PR-Menschen des Videotaxis stammt oder wirklich eine Privatmeinung darstellt - es stellt zumindest eine nachvollziehbare Meinung dar.
Deine Wortwahl in dem Fall, die ganz sicher nicht typisch für das Internet ist, hätte sehr gut darauf gepasst.
Und wenn ich mir Mühe gegeben hätte den Namen deines Blogs zu lesen "Garvin Hicking :: blog" wäre ich sicherlich irgendwann von selbst darauf gekommen

Trotzdem...bei meiner Meinung bezüglich Neo1703 bleibe ich.
#3.1.1.1.1
who cares
am
16.05.2007 17:36

















