Da ich mit dem Drama von Samstag schon "in Fahrt" gebracht wurde, dachte ich mir diesen Schwung zu nutzen und auch eine anderen lange vor mir hergeschobene Romanze sehen zu können: Alex and Emma.
Alex (Luke Wilson) ist ein notorisch zur Pleite neigender Schriftsteller, der es sich diesmal mit der schuldeneintreibenden kubanischen Mafia verscherzt hat. Seine letzte Chance ist, ein neues Buch innerhalb von 30 Tagen herauszubringen. Da die Zeit drängt, holt er sich nach etwas Überredungskunst die Stenographin Emma (Kate Hudson) dazu, der er den Roman diktieren will.
Die Geschichte seines Romans soll von einer Dreiecksbeziehung zwischen dem smarten Adam, der Neureichen Polina (Sophia Marceaux) und einem Au-Pair-Mädchen handeln, aber schnell stellt sich raus, dass zum einem Alex keinen rechten Antrieb zum Roman findet und zum anderen Emma ihm ständig ins Wort fällt um die Handlung des Romans zu kritisieren...
Das lustige an dieser doch eher gewöhnlichen Romanze mit voraussehbarer Handlung ist die Verflechtung von zwei Handlungsebenen. Die Story des Romans wird ebenfalls bildlich aufgearbeitet, natürlich mit den Schauspielern der realen Handlungsebene.
Da die Geschichte oft aus dem Off ergänzt oder geändert wird, kommt so tatsächlich etwas Spaß auf und durchaus witzige Comedy-Stellen runden das ganze ab.
Ursprünglich hatte ich mir den Film aufgrund Kate Hudsons Teilnahme vorgemerkt, die aber in diesem Film eine eher grässliche Frisur hatte und ihr sonst so vereinnahmendes Wesen doch stark unterdrückte.
Alex und Emma ist ein klassischer Sonntag-Nachmittag Film zu zweit - amüsierend und "frauenkompatibel". Aber leider auch nicht mehr, und vor allem aufgrund seines Kitschgehalts auch nicht richtig ernst zu nehmen. Daher von mir
5 IMDB-Punkte.