Sonntag, 21. Juni 2009
Stereo-Standboxen (Magnat) zu verschenken
Möchte jemand unsere alten Stereo-Standboxen von Magnat (ca 1,2m hoch, schwarz) geschenkt haben? Sie sind grundsätzlich noch funktionstüchtig, nur der linke Mitteltöner hat 'ne Art Wackelkontakt bei zu hoher Lautstärke, was aber nur begrenzt auffällt.
Abzugeben sind die guten Dinger ausschließlich an Selbstabholer hier in Köln. First come, first serve.
UPDATE: Das ging aber schnell. Der Zuschlag geht an den Netten Herrn mit schawl.
Abzugeben sind die guten Dinger ausschließlich an Selbstabholer hier in Köln. First come, first serve.
UPDATE: Das ging aber schnell. Der Zuschlag geht an den Netten Herrn mit schawl.
Freitag, 19. Juni 2009
Gedankenbremse
Die letzten Tage waren für mich voll von politischen Frusts und Resignation. Jeder, der mein Blog liest, hat die Zensursula-Debakel sicher woanders schon zu genüge breitgetreten gelesen.
Kennt ihr das Gefühl, bei einem wichtigen Thema einen Tunnelblick zu entwickeln, sich verbissen auf seine eigene, richtige Meinung zu konzentrieren?
In meinem Eifer der Abneigung gegen Zensur las ich vor einigen Minuten einen Artikel bei jawl, und selten habe ich mich in meinen Gedanken so angefahren gefühlt, so an meiner gedanklichen Einbahnstraße gerüttelt.
Bei mir entwickelt das alles ein noch größeres Gefühl der Machtlosigkeit. Da sind zwei Gruppen, die einander nicht verstehen. Und ich behaupte mal, vor allem die Gruppe der medienfokussierten Politiker ist nicht bereit, neutral über die Sache zu diskutieren.
Ich wünsche mir, dass man die ganze Parteischacherei nur einmal ausser Acht lässt, und auf sinnvollem Niveau über Für- und Wider der Sperren diskutiert.
Es muss einen Mittelweg geben, zwischen den Ängsten wie Abschaffung der Gewaltenteilung und Machtlosigkeit vor Taten im Internet, zwischen Medienpiraterie und Kultursharing und zwischen Paranoia und Anarchie. Über all das sollte man ausreichend diskutieren, und nicht mal eben so durch die bevorstehende Sommerpause prügeln.
Dieses Thema hier ist ein Generationenkonflikt, und deren Behandlung wird für die kommenden Jahrzehnte die Richtung angeben.
Kennt ihr das Gefühl, bei einem wichtigen Thema einen Tunnelblick zu entwickeln, sich verbissen auf seine eigene, richtige Meinung zu konzentrieren?
In meinem Eifer der Abneigung gegen Zensur las ich vor einigen Minuten einen Artikel bei jawl, und selten habe ich mich in meinen Gedanken so angefahren gefühlt, so an meiner gedanklichen Einbahnstraße gerüttelt.
Bei mir entwickelt das alles ein noch größeres Gefühl der Machtlosigkeit. Da sind zwei Gruppen, die einander nicht verstehen. Und ich behaupte mal, vor allem die Gruppe der medienfokussierten Politiker ist nicht bereit, neutral über die Sache zu diskutieren.
Ich wünsche mir, dass man die ganze Parteischacherei nur einmal ausser Acht lässt, und auf sinnvollem Niveau über Für- und Wider der Sperren diskutiert.
Es muss einen Mittelweg geben, zwischen den Ängsten wie Abschaffung der Gewaltenteilung und Machtlosigkeit vor Taten im Internet, zwischen Medienpiraterie und Kultursharing und zwischen Paranoia und Anarchie. Über all das sollte man ausreichend diskutieren, und nicht mal eben so durch die bevorstehende Sommerpause prügeln.
Dieses Thema hier ist ein Generationenkonflikt, und deren Behandlung wird für die kommenden Jahrzehnte die Richtung angeben.
Sonntag, 7. Juni 2009
Liebe EU-Bürger
Heute sind die EU-Wahlen, und ihr habt die Möglichkeit mitzubestimmen in welche Richtung sich die EU, aber auch jede der Mitgliedsstaaten entwickeln wird.
Die Themen der EU-Parlamentarier und deren Wahlprogramm mögen abstrakt und langweilig klingen, aber sie sind von großer Wichtigkeit, da EU-Gesetze mittlerweile einen großen Einfluss in die Politik auf Bundes/Landesebene haben.
Auch Wahlmuffel sollten sich ihrer Pflicht bewusst sein, das Bürgerrecht der Wahl zur Selbstbestimmung nutzen zu sollen. Denn später meckern gilt nicht. Durchs Nicht-Wählen ändert man garnichts am Wahlergebnis, denn die Stimme wird dann einfach nicht gezählt und die relative Stimmenanzahl für die etablierten Parteien bleibt unverändert.
Wer ein Zeichen zur Politikverdrossenheit setzen will, der geht wählen - alles andere wäre, wie im Keller Lachen zu gehen. Wer ein Zeichen setzen will, der kann gerne der Piratenpartei seine Stimme geben, oder einer anderen Partei abseits von den Volksparteien, denen mittlerweile etablierte Machtspositionen wichtiger zu sein scheinen als Bürgernähe. Wer die Zeit noch hat, soll sich gerne den Wahl-O-Mat ansehen, um die Wahlthemen zu überschauen. Oder einen der zahlreichen Blog-Artikel.
Wählen zu gehen kostet euch vielleicht 15 Minuten Lebenszeit, kann aber jahrelange Auswirkungen haben.
Geht wählen!
Die Themen der EU-Parlamentarier und deren Wahlprogramm mögen abstrakt und langweilig klingen, aber sie sind von großer Wichtigkeit, da EU-Gesetze mittlerweile einen großen Einfluss in die Politik auf Bundes/Landesebene haben.
Auch Wahlmuffel sollten sich ihrer Pflicht bewusst sein, das Bürgerrecht der Wahl zur Selbstbestimmung nutzen zu sollen. Denn später meckern gilt nicht. Durchs Nicht-Wählen ändert man garnichts am Wahlergebnis, denn die Stimme wird dann einfach nicht gezählt und die relative Stimmenanzahl für die etablierten Parteien bleibt unverändert.
Wer ein Zeichen zur Politikverdrossenheit setzen will, der geht wählen - alles andere wäre, wie im Keller Lachen zu gehen. Wer ein Zeichen setzen will, der kann gerne der Piratenpartei seine Stimme geben, oder einer anderen Partei abseits von den Volksparteien, denen mittlerweile etablierte Machtspositionen wichtiger zu sein scheinen als Bürgernähe. Wer die Zeit noch hat, soll sich gerne den Wahl-O-Mat ansehen, um die Wahlthemen zu überschauen. Oder einen der zahlreichen Blog-Artikel.
Wählen zu gehen kostet euch vielleicht 15 Minuten Lebenszeit, kann aber jahrelange Auswirkungen haben.
Geht wählen!
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