Donnerstag, 31. August 2006
Junebug
Junebug zeigt uns die beiden frisch verheirateten Madeleine und George. Madeleine ist eine Kunsthändlerin, und hat im tiefsten Carolina einen neuen Kriegskünstler entdeckt, den sie vermarkten will. Glücklicherweise wohnen dort auch die Eltern Georges, und so kombiniert man das nützliche mit dem unangenehmen: Ein Besuch bei der lieben Verwandschaft.Diese Verwandschaft hat mehr Ecken und Kanten, als man aufzählen kann. Da ist die notorisch miesgelaunte und negativ eingestellte Mutter, der schweigsam-holzbastelnde Vater und der noch-schweigsamere-aber-dafür-aggressive Bruder mit seiner exzentrisch-hyperaktiven-begeisterungsfähigen und schwangeren Frau.
In dieser gespannten Atmosphäre versucht Madeleine sich so gut es geht einzubinden, doch schnell stellt sich heraus, dass das in diesem familiären Chaos schwer möglich ist. Zudem hegt so ziemlich jeder einen Groll gegen George, der sich von seiner Heimat entfremdet hat und nun auf heiles Leben spielt...
Wie man an der Storybeschreibung eventuell herausliest: Junebug (so der Name des zu erwartenden Babys) ist kein Handlungsfilm, sondern ein absolut geradlinieges Familiendrama.
Montag, 28. August 2006
Gamestars neuer Wertungskasten
Heute morgen war endlich mal wieder 'ne Gamestar in meinem Briefkasten. Beim kurzen Durchblättern fiel mir auf, dass es wieder einen neuen Wertungskasten gibt.
In der Ausführlichkeit hat man so etwas wohl noch nie gesehen:
Man merkt also: Das ist ne Menge Info für jeden Statistik-Freund.
Ich finds genial. Sowas habe ich mir seit meiner ersten PlayTime anno 1989 schon gewünscht. Meine Damen und Herren, ich würde sagen, das ist bis dato der bestmöglichste Wertungskasten ever. Ich bin begeistert, und fühle mich in meinem Gamestar-Abo bestätigt.
Erwähnte ich schon, dass die monatlichen DVD-Filme für mich ein persönliches Highlight sind? Gerade der Test-Check mit 10-30 Spielen macht mir dabei immer am meisten Spaß. Oder generell von Christian Schmidt moderierte Spieletests - der Herr hat die subtile Comedy mit Löffeln gefressen (im positivsten Sinne). Sein Mode-Bericht über Hellgate: London wird mir ewig in Erinnerung bleiben.
In der Ausführlichkeit hat man so etwas wohl noch nie gesehen:
- Preis/Termin/Ausstattungsinfos
- Spielspaß-Kurve
- Einstufung des Genres nach einigen Kriterien: Szenario, Maßstab, Spielstil, Einheiten, Handlung etc [abhängig vom jeweiligen Global-Genre wie Sport, Action, Adventure]
- Anspruch und Einstufung wie schwierig die Einzelteile eines Spiels sind (Spielmechanik, Spieltempo, etc.)
- Hilfe, Speichersystem, Erfordernisse (Reaktionen, Orientierung, Logik, Geduld, Handeln unter Zeitdruck, Vorausplanung, Mikromanagement, Teamfähigkeit)
- Hardware-Anforderungen (inklusive Zuordnungstabelle, ob der eigene PC mit Graka/CPU/RAM lauffähig ist)
- Multiplayer-Eigenschaften
- Einzelbewertungen: Grafik, Sound, Balance, Atmosphäre, Bedienung, Umfang, Missiondesign, KI, Eiheiten, Kampagnen, Preis/Leistung
Man merkt also: Das ist ne Menge Info für jeden Statistik-Freund.
Ich finds genial. Sowas habe ich mir seit meiner ersten PlayTime anno 1989 schon gewünscht. Meine Damen und Herren, ich würde sagen, das ist bis dato der bestmöglichste Wertungskasten ever. Ich bin begeistert, und fühle mich in meinem Gamestar-Abo bestätigt.

Erwähnte ich schon, dass die monatlichen DVD-Filme für mich ein persönliches Highlight sind? Gerade der Test-Check mit 10-30 Spielen macht mir dabei immer am meisten Spaß. Oder generell von Christian Schmidt moderierte Spieletests - der Herr hat die subtile Comedy mit Löffeln gefressen (im positivsten Sinne). Sein Mode-Bericht über Hellgate: London wird mir ewig in Erinnerung bleiben.
Donnerstag, 24. August 2006
Fünf Filmfreunde
Wie konnte mir eigentlich in all der langen Zeit die Seite der Fünf Filmfreunde entgehen? Dass es die Seite anscheinend erst seit wenigen Monaten gibt, lasse ich als Grund nicht gelten.Jedenfalls bin ich dank EmmJay nun um einen RSS-Feed und viel Freude reicher. Super-Reviews, locker-flockig geschrieben.
Da kann ich ja mein Blog hier dicht machen. Danke für den Fisch.
Superman Returns
Gestern war mal wieder Kinotag für unsere kleine Gruppe. Superman Returns darf man sich natürlich nicht entgehen lassen, zumal vor einiger Zeit Batman Begins etwas frische Luft ins Superhelden-Filmleben gebracht hat.Ähnliches erwartete ich von Superman: Neuer Hauptdarsteller, selbstfinderischer Superheldenansatz - und damit verbunden vielleicht mehr Tiefe für den Superheldenfilm. Regisseur Bryan Singer hat sich für mich mit X-Men schon einen guten Namen gemacht, und das reichte für mich als hoffnungsvolle Prämisse.
Worum geht es also in Superman Returns? Unschwer am dankenswerterweise nicht eingedeutschten Titel ("Superman kommt zurück", "Superman - Auf ein Neues", "Superman - Jetzt erst recht"?) zu erkennen handelt es von einem Superman, der nach 5-jähriger Erdabstinenz auf der Suche nach seinem Heimatplaneten auf die Erde zurückkehrt, und dort nicht mehr so recht weiß, wie und wofür er gebraucht wird. Praktischerweise ist Lex Luthor aber wieder auf freiem Fuß - und ausgerüstet mit Kristallen und Kryptonit, um sowohl Erde als auch Superman zu unterjochen. Die mittlerweile verheiratete Lois Lane und die hilfsbedürftige Menschheit ist somit für Clark Kent Grund genug, mal wieder sein aufgefrischtes Supi-Kostüm überzuschmeißen, und die Welt vor einem neuen Kontinent zu retten...
Dienstag, 22. August 2006
Flickr API
Gestern habe ich mich einmal etwas mit der Flickr API vertraut gemacht. Mittels phpFlickr ist das ganze wirklich spielend leicht.
Es dauert zwar etwas, bis man die zahlreichen API-Aufrufe miteinander verkettet hat, kann aber dann wirklich lustige Ergebnisse erzielen. Das habe ich dann heute mal genutzt, um mein beinahe 3 Jahre altes PHP-Framework dieser Webseite etwas zu pimpen. Früher hatte ich meine eigenen Bilder in einem eigenen System integriert, bin aber dann zu flickr umgestiegen und hatte so quasi einen "Medienbruch".
Nun habe ich den Abschnitt meiner Galerie mit flickr verheiratet, so dass dort auch die neuen Flickr-Bilder angezeigt werden. Die Inhalte werden 72 Stunden gecached, was aber kein Problem sein sollte. Momentan läuft die Kommentarfunktion noch mit meinem alten Framework, aber da werde ich die Flickr-API evtl. auch andrahten.
Das ganze hat so nur 20-30 Minuten gedauert; der größere Arbeitsaufwand war, mich wieder in mein urig altes Framework einzudenken, dass seine Template-Dateien kreuz und quer verteilt hat - daher dürfte mein geschriebener PHP-Code wohl auch für niemand anders Verwertung haben. Ich finde diese doch recht nahtlose Implementation jedenfalls recht sexy.
Es dauert zwar etwas, bis man die zahlreichen API-Aufrufe miteinander verkettet hat, kann aber dann wirklich lustige Ergebnisse erzielen. Das habe ich dann heute mal genutzt, um mein beinahe 3 Jahre altes PHP-Framework dieser Webseite etwas zu pimpen. Früher hatte ich meine eigenen Bilder in einem eigenen System integriert, bin aber dann zu flickr umgestiegen und hatte so quasi einen "Medienbruch".
Nun habe ich den Abschnitt meiner Galerie mit flickr verheiratet, so dass dort auch die neuen Flickr-Bilder angezeigt werden. Die Inhalte werden 72 Stunden gecached, was aber kein Problem sein sollte. Momentan läuft die Kommentarfunktion noch mit meinem alten Framework, aber da werde ich die Flickr-API evtl. auch andrahten.
Das ganze hat so nur 20-30 Minuten gedauert; der größere Arbeitsaufwand war, mich wieder in mein urig altes Framework einzudenken, dass seine Template-Dateien kreuz und quer verteilt hat - daher dürfte mein geschriebener PHP-Code wohl auch für niemand anders Verwertung haben. Ich finde diese doch recht nahtlose Implementation jedenfalls recht sexy.
Madonna, anyone?
Mittwoch, 16. August 2006
The Matador
Wo ich schon von müßigen und spät-reviewten Filmen erzähle, dachte ich mir: Da kannste das Trio auch direkt vollmachen und wieder auf freudigere Dinge des Lebens harren.The Matador zeigt uns das Leben des gealterten Julian (Pierce Brosnan). Den packt die leichte Altersdemenz, und an seinem Geburtstag merkt er, dass er keine Freunde hat. Da kommt Danny (Greg Kinnear) gerade recht, der im selben Hotel auf den besoffenen Julian stößt und mit ihm ins Schwätzen kommt. Natürlich offenbart ihm Julian von seinem Job als Attentäter, was Danny erst nicht glauben kann, sich aber dann auf einige Erlebnisse mit ihm einlässt...
Brick
Wo ich schon von vor mir her geschobenen Reviews erzähle, kann ich ja noch einen weiteren hinzugeben:Brick ist ein Film über einen Highschüler namens Brendan, der zu seiner Schwester (oder Freundin?) eine innige Beziehung hat. Sie kapselt sich jedoch von ihm ab, stirbt - und hinterlässt ein großes Fragezeichen über ihr Ableben. Brendan kann das natürlich nicht ungesühnt lassen, und taucht so in eine rätselhaftes Unterwelt über Drogen und Machtspiele ein, auf der Suche nach den Gründen für den Tod.
Ein unfertiges Leben
Seit einiger Zeit schiebe ich mein Review von An Unfinished Life (zu Deutsch wunderbar schrägt mit Ein ungezähmtes Leben "übersetzt") vor mir her.
Jetzt hat es mir dankenswerterweise Lewe vorweg genommen. Praktisch, denn ich stimme ihm komplett überein.
Eine Frau (Jennifer Lopez) wird von ihrem Freund geschlagen, und nimmt Reiß-aus. Der einzige Platz der texanisch-isolierten Frau führt sie zu dem Vater (Robert Redford) ihres verstorbenen Mannes, in die Wildnis-Pampa. Der Vater ist über den Tod seines Sohnes nicht hinweg und macht die Frau dafür verantwortlich, so dass einiges Konfliktpotential vorhanden ist. Auf den Nebenschauplätzen bietet sich die unglückliche Tochter und ein vom Bären angefallener Morgan Freeman.
Ich fand den Film reichlich unspektakulär, wenn auch nicht wirklich schlecht (wie auch ich erwartet hatte). Aber ich könnte auch 2 Stunden in der Kölner Innenstadt sitzen und hätte ungefähr dasselbe erlebt. Der Cast ist sicherlich nicht schlecht, die Ausführungen und Szenerie auch nicht - aber es war für mich auch nichts dabei, was mich hätte begeistern können.
In meiner Bewertung weiche ich von Lewe mit meinen 4 IMDB-Punkten jedoch marginal ab.
Jetzt hat es mir dankenswerterweise Lewe vorweg genommen. Praktisch, denn ich stimme ihm komplett überein.
Eine Frau (Jennifer Lopez) wird von ihrem Freund geschlagen, und nimmt Reiß-aus. Der einzige Platz der texanisch-isolierten Frau führt sie zu dem Vater (Robert Redford) ihres verstorbenen Mannes, in die Wildnis-Pampa. Der Vater ist über den Tod seines Sohnes nicht hinweg und macht die Frau dafür verantwortlich, so dass einiges Konfliktpotential vorhanden ist. Auf den Nebenschauplätzen bietet sich die unglückliche Tochter und ein vom Bären angefallener Morgan Freeman.
Ich fand den Film reichlich unspektakulär, wenn auch nicht wirklich schlecht (wie auch ich erwartet hatte). Aber ich könnte auch 2 Stunden in der Kölner Innenstadt sitzen und hätte ungefähr dasselbe erlebt. Der Cast ist sicherlich nicht schlecht, die Ausführungen und Szenerie auch nicht - aber es war für mich auch nichts dabei, was mich hätte begeistern können.
In meiner Bewertung weiche ich von Lewe mit meinen 4 IMDB-Punkten jedoch marginal ab.
Donnerstag, 10. August 2006
TV-Serien als VOD via maxdome vor FreeTV-Premiere
Bei den Serienjunkies wurde heute berichtet, dass der ProSiebenSat1 VideoOnDemand Dienst www.maxdome.de ab dem 01. September Serien wie Lost und Desperate Housewives 7 Tage vor Ausstrahlung im FreeTV anbieten kann.
Grundsätzlich eine tolle Sache, geht aber noch nicht weit genug. Daher hier mein kleiner, offener Brief an MaxDome:
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