Montag, 25. April 2005
Wenn einer eine Reise tut - oder: Dankeschön!
Es gibt zwei Gründe, warum sich eine Heimfahrt von Köln nach Remagen ab und zu lohnt.
Zum einen, weil man sein Eltern und Haustiere nochmal sehen kann, und zum anderen weil ich dann dort noch "Altbestandspost" abholen kann. Unter anderem lasse ich meine Amazon-Sachen meistens noch nach Remagen schicken, da ist die Post-Diebstahlquote einfach geringer als in Köln.
So begab es sich auch dieses Wochenende, dass ich etwas angesammelte Amazon-Post vom März bis April abgeholt habe, und nicht schlecht staunte:

Da waren doch ganze 5 stolzen Amazon-Wunschlisten-Pakete dabei:
Das hat mich erstmal umgehauen. Ein großes, kollektives (aber trotzdem individuelles) Dankeschön an euch alle lieben Serendipity-Nutzer, die mir mit ihren kleinen und großen Geschenken und vor allem Feedback so viel Freude machen. Da werde ich ganz rot.
Zum einen, weil man sein Eltern und Haustiere nochmal sehen kann, und zum anderen weil ich dann dort noch "Altbestandspost" abholen kann. Unter anderem lasse ich meine Amazon-Sachen meistens noch nach Remagen schicken, da ist die Post-Diebstahlquote einfach geringer als in Köln.

So begab es sich auch dieses Wochenende, dass ich etwas angesammelte Amazon-Post vom März bis April abgeholt habe, und nicht schlecht staunte:

Da waren doch ganze 5 stolzen Amazon-Wunschlisten-Pakete dabei:
- Laurell Hamilton, Kiss of Shadows von Kristian Hall (Oslo)
- Charlaine Harris, Dead until Dark und Laurell Hamilton, Kiss of Shadows von Kristian Köhntopp
- Noah Gordon, Der Medicus von Thomas Hochstein
- Dogma, Mulholland Drive von Antonio Lite (Spanien)
- Thomas Mann, Der Zauberberg von Thomas Schulz
Das hat mich erstmal umgehauen. Ein großes, kollektives (aber trotzdem individuelles) Dankeschön an euch alle lieben Serendipity-Nutzer, die mir mit ihren kleinen und großen Geschenken und vor allem Feedback so viel Freude machen. Da werde ich ganz rot.
Dienstag, 19. April 2005
Hellboy
Nach ewig langer Zeit hab ich es gemeinsam mit Emba und Wolfram letzte Woche tatsächlich geschafft endlich Hellboy anzusehen.Da der Film schon was angestaubt ist, nur meine Mini-Review: Toller Superhelden-Film mit sehr viel herrlich witzigen Szenen (mein Highlight die "Stein-an-den-Kopf"-Szene in der Hellboy eifersüchtig auf John Myers ist). Insgesamt eine plausible Story mit einem schrägen und individuellem, desillusionierenden Superhelden-Charakter. Tolles Popkorn-Kino, ich hab's wirklich genossen.
7 IMDB-Punkte für doch etwas leichte Kost.
Angels in America
Damals bin ich beim imdb-Stöbern auf den TV-Film Angels in America gestoßen. Da ich ein Freund von Engeln bin
und vor allem ein massiges Schauspieleraufgebot in dem Mehrteiler auftauchen (Al Pacino, Meryl Streep, Emma Thompson) und die Durchschnittsbewertung mit 8.2 ganz gut auffiel, musste der Film natürlich auf meine "In Amiland bestellen weil's das hier noch nicht gibt und dann lange warten bis das endlich mal da ist, danach recoden und auf meinen Archos-Handheld-Player übertragen um es danach auf der alltäglichen Bahnfahrt zu gucken"-Liste aufnehmen.Insgesamt besteht die Serie aus 6 Episoden á einer Stunde. Das Geschehen setzt sich ebenfalls episodisch zusammen aus den Erlebnissen und Schicksalen mehrerer Personen, die dann doch irgendwie alle zueinander finden (ähnlich Magnolia).
Da gibt es den Gerichtsangestellten und Joseph Pitt, Vorzeige-Mormone und Möchtegern-Homosexueller und verheiratet mit der psychisch labilen Harper, die ganz gerne mal Pillentrips zur Antarktis schmeisst.
Oder den zynischen und soziopathischen Staranwalt Roy Cohn, der an AIDS erkrankt ist und es sich nicht eingestehen will.
Oder das homosexuelle Pärchen Louis und Walter: Louis, ein weltverbessernder Jude, der dem ebenfalls AIDS-Kranken Walter die Partnerschaft kündigt wegen der Krankheit. Und eben jener Walter, der dann von Engeln als Prophet auserkoren wird...
Weezer Medley

The world has turned
and left me here
just were I was
before you appeared
and in your place
and empty space
has filled the void
behind my face
The choo-choo train left
right on time
a ticket costs
only your mind
the driver said
'Hey man, we go all the way'
of course we were willing to pay
I want a girl
who will laugh for no one else
when I'm away
she puts her makeup on the shel
when I'm away
she never leaves the house
I'm me
me be
goddamn
I am
I can
sing and
hear me
know me
Oh no
it go
it gone
bye-bye
who I
I think
I sink
and I die
You take your car to work
I'll take my board
and when you'Re out of fuel
I'm still afloat
Einfach herrlich, und endlich mal wiederentdeckt. Hätte ich das Album nicht schon, würde ich es glatt nochmal kaufen. Was rede ich, so ein Album muss man direkt zweimal besitzen.
Es gibt wenige CDs die man so komplett in einem hören und mitsingen kann. An anderen ähnlich komplett gut gelungenen Alben fällt mir da spontan nur Jagged Little Pill von Alanis Morrissette, Troublegum von Therapy, My own Prison von creed und Throwing Copper von Live ein. Muss man besitzen. Jetzt aber zurück zur Musik.

(Die Texte sind Auszugsweise entnommen von diversen Google Links. Da ich sie auszugsweise verwende, sehe ich das als Werbung an. Die Rechte der vollständigen Text liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern.)
Montag, 11. April 2005
[x] Für Hirnforschung, Neuroimplantate und Brainplugging
Gerade habe ich im Heise-Ticker eine Meldung über Sonys Patent für virtuelle Sinneseindrücke gelesen. Kurzfassung ist, dass Sony angeblich eine Methode habe patentieren lassen, die per Ultraschall Sinneseindrücke (Riechen, Schmecken, Sehen, Fühlen, Gähnen, ...) direkt ins Hirn einschleust.
Was klingt wie ein verspäteter Aprilscherz oder eine Annäherung an BladeRunner ist in Wirklichkeit doch wohl das "Next Big Thing". Wie Andy und ich ja einig sind, sollte jeder Mensch in Zukunft bionische Implantate und Neurochemische Eingriffe besitzen, sobald die Verfahren perfektioniert sind. Für jeden Gadget- und Techno-Freak ist doch das die ultimative Spielwiese: Virtuelle Welten, 10x optisch-digitaler Zoom für's Auge, Tinnitus-Signalunterdrückung direkt im Ohr und selbstprogrammierte Träume.
Letztendlich ist die Technik dafür ja seit Jahrzehnten bekannt. Hirnwellenmuster können elektrisch stimuliert, beienflusst oder ausgewertet werden. Letzten Endes ist jeder Gedanke nur eine Spannungsübertragung einiger beteiligter Synapsen - so desillusionierend das auch klingen mag. Sprich, warum sollte so eine Methode nicht wirklich machbar sein?
Allerdings denke ich, dass hier noch Jahrhunderte von Grundlagenforschung vor uns liegen. Die Gefahr, dass man mal ein paar Volt zu viel auf wichtige Hirnrundungen schickt ist ja doch recht groß, und permanente Schäden sicher auch naheliegend.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich Sonys Patent in Zukunft ausdrücken wird. Ein Spiel mit Geruchsunterstützung zu spielen hat sicher seinen Reiz, genauso wie in einem Prügelspiel tatsächliche Schlagschäden zu spüren.
Was klingt wie ein verspäteter Aprilscherz oder eine Annäherung an BladeRunner ist in Wirklichkeit doch wohl das "Next Big Thing". Wie Andy und ich ja einig sind, sollte jeder Mensch in Zukunft bionische Implantate und Neurochemische Eingriffe besitzen, sobald die Verfahren perfektioniert sind. Für jeden Gadget- und Techno-Freak ist doch das die ultimative Spielwiese: Virtuelle Welten, 10x optisch-digitaler Zoom für's Auge, Tinnitus-Signalunterdrückung direkt im Ohr und selbstprogrammierte Träume.
Letztendlich ist die Technik dafür ja seit Jahrzehnten bekannt. Hirnwellenmuster können elektrisch stimuliert, beienflusst oder ausgewertet werden. Letzten Endes ist jeder Gedanke nur eine Spannungsübertragung einiger beteiligter Synapsen - so desillusionierend das auch klingen mag. Sprich, warum sollte so eine Methode nicht wirklich machbar sein?
Allerdings denke ich, dass hier noch Jahrhunderte von Grundlagenforschung vor uns liegen. Die Gefahr, dass man mal ein paar Volt zu viel auf wichtige Hirnrundungen schickt ist ja doch recht groß, und permanente Schäden sicher auch naheliegend.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich Sonys Patent in Zukunft ausdrücken wird. Ein Spiel mit Geruchsunterstützung zu spielen hat sicher seinen Reiz, genauso wie in einem Prügelspiel tatsächliche Schlagschäden zu spüren.
Freitag, 8. April 2005
The Life Aquatic with Steve Zissou
Lange hatte ich mir diesen Film schon (aus Gründen, die mir nicht mehr einfallen) für's Kino vorgemerkt.Gestern hat es dann sogar tatsächlich geklappt, mir The Life Aquatic with Steve Zissou gemeinsam mit Michael anzuschauen. Mal wieder im Kölner Metropolis, und in Englisch. Leider stellte sich auch irgendwann raus, dass es ein OmU (Original mit Untertitel) war - was ich echt störend finde. Lieber riskiere ich 10-15% des Filmes wegen der Englischen Sprache nicht zu verstehen, als die ganze Zeit auf deutschen Text zu starren. Denn obwohl man es nicht will, liest man trotzdem oft nach. Da die Schrift sogar immer kurz vor dem gesagten komplett gelesen werden kann, führt das auch zu einer ganz komischen Filmwahrnehmung. :-/
Zurück zum Film: Der Filmemachende Tiefseetaucher Steve Zissou (Bill Murray) hat um sich ein kleines Team von Tauchkollegen geschaart und dreht mit ihnen Filme bzw. Dokumentationen. In einen dieser Dokumentationen, die das Team gerade auf der Premiere in Rom vorführt, kam ein langjähriger Freund Steves durch einen Jaguarhai-Angriff ums Leben. Also schwört Steve in Anwesenheit des Publikums, einen zweiten Teil zu drehen indem er jenen Jaguarhai mit Dynamit aus Rache in die Luft sprengt - was beim ungläubigen Publikum nicht besonders gut ankommt, die sich weder mit der Existenz eines Jaguarhais anfreunden können, noch dem etwas schrullig wirkenden und ins Alter gekommenem Steve Zissou überhaupt irgendetwas abnehmen können.
Unbeirrt davon begibt sich Steve mit seinem leicht desolaten Team, einer Reporterin (Cate Blanchett) und einem jüngst aquirierten Sohn (Owen Wilson) auf die gefährliche Fahrt. Dabei stellt sich dann heraus, dass Steve eine leicht überhebliche und realitätsverlustigte Art hat, und seine Dokumentationen ganz gut zu faken weiß...
Montag, 4. April 2005
Lost
Soso, das war also der großartige Lost-Abend.
Eigentlich ein sehr guter Pilotfilm; auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, wie das auf Dauer als Serie funktionieren kann. Die Schauspieler wirken jedenfalls recht ernsthaft, und den ein oder anderen kennt man ja auch aus anderen Serien/Soaps. Emilie de Ravin, bekannt als Zicke aus Roswell ist wohl prädestiniert dazu, eine leidende Schwangere zu spielen.
Der Drogen-Junkie und Bassist hat mich ansonsten vom Aussehen her extrem stark an Etiènne von Giga erinnert...
Und ein letztes: Hoffentlich kommen keine Dinosaurier vor, da hätt ich ja garkeine Lust drauf. Und insgesamt hat die Serie ja schon Ähnlichkeiten zum eigentlich sehr guten aber früh abgesetzten Earth 2.
Eigentlich ein sehr guter Pilotfilm; auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, wie das auf Dauer als Serie funktionieren kann. Die Schauspieler wirken jedenfalls recht ernsthaft, und den ein oder anderen kennt man ja auch aus anderen Serien/Soaps. Emilie de Ravin, bekannt als Zicke aus Roswell ist wohl prädestiniert dazu, eine leidende Schwangere zu spielen.

Der Drogen-Junkie und Bassist hat mich ansonsten vom Aussehen her extrem stark an Etiènne von Giga erinnert...
Und ein letztes: Hoffentlich kommen keine Dinosaurier vor, da hätt ich ja garkeine Lust drauf. Und insgesamt hat die Serie ja schon Ähnlichkeiten zum eigentlich sehr guten aber früh abgesetzten Earth 2.
Sonntag, 3. April 2005
Düsseldorf flickrized
Heute war ich Lorenz in Düsseldorf besuchen - abgesehen von einem Kleinkrieg mit Windows 2000 und dem Internet Connection Sharing (den wir letztlich gewonnen haben), sind wir ein bisserl in Düsseldorf spazieren gegangen. Wusste garnicht, dass die Stadt in Altstadt-Rheinnähe so viel schönes zu bieten hat - und bei dem Wetter war das wirklich ein Genuss.
Glücklicherweise habe ich auch daran gedacht ein paar Fotos zu machen, und die sind nun endlich einmal Grund dazu gewesen mir flickr.com etwas näher anzusehen. Ist ja doch ein netter Service, vielleicht werde ich meine Galerie mal dorthin auslagern. Dann hab ich hier nicht immer Trafficnöte, und ausserdem blättert es sich zugegebenermaßen bei flickr sehr angenehm.
Als Folge davon gibt es jetzt also http://flickr.garv.in/ inklusive einiger Fotos. Ein kleiner Vorgeschmack hier per Flickr-API-JavaScript. Demnächst werde ich die RSS-Feeds und Links zu Flickrs hier im Blog auch irgendwo einbasteln.
Über Kommentare zu den Fotos würde ich mich natürlich sehr freuen.
Glücklicherweise habe ich auch daran gedacht ein paar Fotos zu machen, und die sind nun endlich einmal Grund dazu gewesen mir flickr.com etwas näher anzusehen. Ist ja doch ein netter Service, vielleicht werde ich meine Galerie mal dorthin auslagern. Dann hab ich hier nicht immer Trafficnöte, und ausserdem blättert es sich zugegebenermaßen bei flickr sehr angenehm.
Als Folge davon gibt es jetzt also http://flickr.garv.in/ inklusive einiger Fotos. Ein kleiner Vorgeschmack hier per Flickr-API-JavaScript. Demnächst werde ich die RSS-Feeds und Links zu Flickrs hier im Blog auch irgendwo einbasteln.
Über Kommentare zu den Fotos würde ich mich natürlich sehr freuen.

Samstag, 2. April 2005
Werbebeilagen der c't
Samstags morgen stehe ich ja immer halbwegs früh, also so gegen 11 oder 12, auf und haste dann schnell in unseren Hausflur um mir dort die c't zu holen, die der Postbote netterweise immer an anderen Stellen des Flurs versteckt.
Die ursprüngliche Freude wird aber leider immer schnell getrübt, wenn ich den zarten Lesestoff in Richtung Toilettenlesegang bewege. Heute war die Zusatz-Feinwerbungbelastung mal wieder besonders hoch:
Zwei Postkarten, ein Strato-DSL-Flyer, ein 1&1 DSL-Fyler, ein ASUS Mobile Flyer, ein Strato-Server Flyer, ein T-Online DSL-Flyer und ein Dell-PC Flyer.
Liebe Werbeleute, das nervt. Ich zahle ja schon seit Ewigkeiten brav meine Abogebühr für die c't und finde, da könnte man ruhig mal etwas Werbeabstand nehmen. Immerhin ist die c't ja sonst auch gut von Werbung durchsetzt. Und abgesehen davon: Ich habe bereits DSL (glücklich bei Netcologne), ein Acer Notebook, einen Andyserver und einen selbstgebastelten PC. Die Flyer bringen mir also garnix, dem Müll nur Überbelastung und meinem Toilettengang eine störende, nervige Über-dem-Müll-Ausleerungs-Aktion.
Die ursprüngliche Freude wird aber leider immer schnell getrübt, wenn ich den zarten Lesestoff in Richtung Toilettenlesegang bewege. Heute war die Zusatz-Feinwerbungbelastung mal wieder besonders hoch:
Zwei Postkarten, ein Strato-DSL-Flyer, ein 1&1 DSL-Fyler, ein ASUS Mobile Flyer, ein Strato-Server Flyer, ein T-Online DSL-Flyer und ein Dell-PC Flyer.
Liebe Werbeleute, das nervt. Ich zahle ja schon seit Ewigkeiten brav meine Abogebühr für die c't und finde, da könnte man ruhig mal etwas Werbeabstand nehmen. Immerhin ist die c't ja sonst auch gut von Werbung durchsetzt. Und abgesehen davon: Ich habe bereits DSL (glücklich bei Netcologne), ein Acer Notebook, einen Andyserver und einen selbstgebastelten PC. Die Flyer bringen mir also garnix, dem Müll nur Überbelastung und meinem Toilettengang eine störende, nervige Über-dem-Müll-Ausleerungs-Aktion.
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