Montag, 28. Februar 2005
Serendipity und freie Permalinks
Seit diesem Wochenende unterstützt Serendipity mittels Plugin das setzen von freien Permalinks zu Artikeln.
Weiterhin unterstützt seitdem auch das "Static Page" Plugin das setzen von genauso freien Permalinks.
Es gibt drei Bedingungen für das Funktionieren der eigenen Permalinks:
1. mod_rewrite oder Apache Errordocs URL Reformung muss in der Serendipity-Konfiguration aktiviert sein. Ohne das muss ein Permalink immer so aussehen: http://yourblog/index.php?/pfad/zu/deinem/permalink.
2. Die URL muss auf '.htm' oder '.html' enden. Ansonsten kann nämlich keiner der regulären Ausdrücke einen Permalink identifizieren.
3. Die URL darf keinen Pfadnamen enthalten, der von Serendipity bereits umgeformt wird. Damit scheiden /archives, /feeds, /unsubscribe, approve/, delete/, categories/, plugin/, search/, authors/ und /htmlarea aus.
Ich persönlich brauche so einen Schnickschnack zwar nicht, aber damit können wir ein weiteres von den nur noch 2 bestehenden Wordpress-Vorteilen auch erfüllen - und natürlich viel mehr, aber ich glaube, langsam langweile ich damit.
Weiterhin unterstützt seitdem auch das "Static Page" Plugin das setzen von genauso freien Permalinks.
Es gibt drei Bedingungen für das Funktionieren der eigenen Permalinks:
1. mod_rewrite oder Apache Errordocs URL Reformung muss in der Serendipity-Konfiguration aktiviert sein. Ohne das muss ein Permalink immer so aussehen: http://yourblog/index.php?/pfad/zu/deinem/permalink.
2. Die URL muss auf '.htm' oder '.html' enden. Ansonsten kann nämlich keiner der regulären Ausdrücke einen Permalink identifizieren.
3. Die URL darf keinen Pfadnamen enthalten, der von Serendipity bereits umgeformt wird. Damit scheiden /archives, /feeds, /unsubscribe, approve/, delete/, categories/, plugin/, search/, authors/ und /htmlarea aus.
Ich persönlich brauche so einen Schnickschnack zwar nicht, aber damit können wir ein weiteres von den nur noch 2 bestehenden Wordpress-Vorteilen auch erfüllen - und natürlich viel mehr, aber ich glaube, langsam langweile ich damit.

Freitag, 25. Februar 2005
LUUSA: Serendipity-Vortrag
Prinzipiell war das mein erster ausserschulischer Vortrag, dementsprechend nervös war ich im vorhinein, und habe schon die vorhergehende Nacht alle Varianten des Vortrages durschlafen. Insofern konnte also nichts schiefgehen.

Ich traf dann gemeinsam mit Emba recht schnell im gut versteckten Netzladen ein - und muss auch zugeben, dass ich mir die Örtlichkeit schon etwas vorgestellt hatte. So habe ich jetzt aber mal eine wirkliche Hacker-Höhle kennenlernen können, und im Endeffekt war das auch sehr atmosphärisch. Nachdem der Kontakt zu den ersten sehr netten Netzladen/LUUSA-Menschen hergestellt war, und ich das abscheuliche Malte-Gebräu testen konnte (schmeckt wie abgestandenes Blumenwasser quer durch nen Aschenbecher gezogen) füllte sich der Raum auch relativ schnell.
Insgesamt waren wohl um die 15 Personen anwesend, die meinem dann beinahe 2 Stunden dauerndem Komplett-Vortrag über Serendipity lauschen konnten und hoffentlich erleuchtet wurden. Die Rückfragen und Rückmeldungen waren jedenfalls generell sehr positiv.

Insgesamt also ein gelungener Abend, zumal ich von Sebastian netterweise ein Exemplar seines PHP-Buches überliefert bekam. Dankeschön nochmal an dieser Stelle - ein erstes Durchblättern verspricht eine praktische und konzentrierte Lektüre über die PHP5-Möglichkeiten. Einige Bilder der Veranstaltung gibt es auch in Sebastians Gallerie.
Ich freue mich jedenfalls einige der dort kennengelernten Leute bald nochmal zu sehen!
Dienstag, 22. Februar 2005
MyEskoL
Gerade habe ich via OpenBC ein lustiges Jobangebot erhalten:
Mein Kunde sucht einen Junior-Java-Programmierer mit Studium resp. Ausbildung in Enterprise. Erforderlich wäre es, dass Sie mindestens 1 Jahr Java-Erfahrung am Stück vorweisen können, also einen Erfahrungsschatz in Java besitzen, der Sie handwerklich solide darin macht. Und: es wäre schön, wenn Sie zusätzlich gewandt sind im Umgang mit MyEskoL-Datenbanken.
Zwar ist aus meinem OpenBC-Profil klar ersichtlich, dass ich einer von den kleinen PHP-Leuten bin - aber viel lustiger fand ich den Wunsch, dass man doch bitte in "MyEskoL-Datenbanken" gewandt sein möge. Erstmal habe ich einen Schock bekommen und gedacht, mein technischer Bildungsstand sei so tief gesunken, dass ich von einem neuen Datenbanksystem nichts mitbekommen habe - aber Google bestätigt mich sofort darin, dass es über MyEskoL so gerade garkeine Treffer gibt. Noch. Demnächst sollte man via Google zumindest meinen Eintrag finden.
In diesem Sinn kann ich dem Herren der Jobvermittlung nur empfehlen, demnächst mehr Grundsatzforschung zu betreiben.
QUOTE:
Mein Kunde sucht einen Junior-Java-Programmierer mit Studium resp. Ausbildung in Enterprise. Erforderlich wäre es, dass Sie mindestens 1 Jahr Java-Erfahrung am Stück vorweisen können, also einen Erfahrungsschatz in Java besitzen, der Sie handwerklich solide darin macht. Und: es wäre schön, wenn Sie zusätzlich gewandt sind im Umgang mit MyEskoL-Datenbanken.
Zwar ist aus meinem OpenBC-Profil klar ersichtlich, dass ich einer von den kleinen PHP-Leuten bin - aber viel lustiger fand ich den Wunsch, dass man doch bitte in "MyEskoL-Datenbanken" gewandt sein möge. Erstmal habe ich einen Schock bekommen und gedacht, mein technischer Bildungsstand sei so tief gesunken, dass ich von einem neuen Datenbanksystem nichts mitbekommen habe - aber Google bestätigt mich sofort darin, dass es über MyEskoL so gerade garkeine Treffer gibt. Noch. Demnächst sollte man via Google zumindest meinen Eintrag finden.

In diesem Sinn kann ich dem Herren der Jobvermittlung nur empfehlen, demnächst mehr Grundsatzforschung zu betreiben.

Montag, 14. Februar 2005
Serendipity frisst Alles
...naja, vielleicht nicht ganz. Aber seit heute ist Serendipity in seinen Import-Fähigkeiten etwas erweitert worden.
Zusätzlich zum länger vorhandenen Import von Wordpress, MoveableType und generischen RSS Feeds frisst es ab sofort nativ die Daten von:
Jedenfalls habe ich so mal einen tieferen Einblick in aktuelle Weblogsysteme bekommen. Auf meinem Importer-Plan stand ursprünglich auch noch Pivotlog, Plog und Drupal. Pivotlog hat keine Datenbankschnittstelle und fällt so heraus. Drupal ist aufgrund seiner CMS-ähnlichen Struktur niemals sinnvoll für Serendipity zu importieren. Wer Drupal mit allen Funktionen einsetzt, wird sich mit einem reinrassigen Blog wie Serendipity eh nicht zufrieden geben.
Plog wird vermutlich die Tage noch mit einbezogen werden.
Gibt es noch viel-benutzte System für die ein Importer fehlt?
Zusätzlich zum länger vorhandenen Import von Wordpress, MoveableType und generischen RSS Feeds frisst es ab sofort nativ die Daten von:
- Textpattern 1.0rc1
- pMachine Pro 2.4
- boastMachine 3.0
- b2Evolution
- sunlog .04.4
- geeklog 1.3.11
Jedenfalls habe ich so mal einen tieferen Einblick in aktuelle Weblogsysteme bekommen. Auf meinem Importer-Plan stand ursprünglich auch noch Pivotlog, Plog und Drupal. Pivotlog hat keine Datenbankschnittstelle und fällt so heraus. Drupal ist aufgrund seiner CMS-ähnlichen Struktur niemals sinnvoll für Serendipity zu importieren. Wer Drupal mit allen Funktionen einsetzt, wird sich mit einem reinrassigen Blog wie Serendipity eh nicht zufrieden geben.

Plog wird vermutlich die Tage noch mit einbezogen werden.
Gibt es noch viel-benutzte System für die ein Importer fehlt?
Pimp up my Blog: Serendipity Hosting
Nach langer Vorbereitungszeit, Anpassungen und kleinerer Timeouts verursacht durch Krankheiten und Studium hat Jannis es endlich geschafft:
supersized.org ist online.
Toller Name, aber was steht dahinter? Natürlich die aktuellste, bleeding-edge und Smarty-betriebene Serendipity-Version. Komplett mit Multi-User Betrieb von einer einzigen zentralen Installation. Templates und Plugins können (technisch gesehen) pro User einfach eingerichtet werden.
Noch ist das ganze zwar in einer Beta-Phase, aber von ernsthaften Problemen gehe ich nicht aus. Also testet das ganze einfach, ist ja schließlich kostenlos.
So, und jetzt zum Trackback-Spam, da natürlich auch andere Blogs über die Meisterleistung berichten:
Sogar Jannis hätte ein Trackback bekommen, wäre seine Domain nicht gerade offline
-- aber supersized.org läuft, und das ist ja die Hauptsache... Viel Vergnügen!
Toller Name, aber was steht dahinter? Natürlich die aktuellste, bleeding-edge und Smarty-betriebene Serendipity-Version. Komplett mit Multi-User Betrieb von einer einzigen zentralen Installation. Templates und Plugins können (technisch gesehen) pro User einfach eingerichtet werden.
Noch ist das ganze zwar in einer Beta-Phase, aber von ernsthaften Problemen gehe ich nicht aus. Also testet das ganze einfach, ist ja schließlich kostenlos.

So, und jetzt zum Trackback-Spam, da natürlich auch andere Blogs über die Meisterleistung berichten:
Sogar Jannis hätte ein Trackback bekommen, wäre seine Domain nicht gerade offline
-- aber supersized.org läuft, und das ist ja die Hauptsache... Viel Vergnügen!
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