Dienstag, 29. Juni 2004
Dragostea din tei
Ich fasse es ja nicht, wie es passieren kann, das so ein Lied auf Platz 1 und 2 der deutschen Charts (einmal als 'Original' und einmal als fast 100%iges Cover) platziert werden kann. Niemand in meinem größeren Bekanntenkreis kann das Lied auch nur ansatzweise nett finden.Damit ich so etwas verarbeiten kann, und nicht nachts schweiß-gebadet und schreiend aufwache, habe ich mir eine Theorie zurecht gelegt. Die Weltverschwörungstheorie habe ich erstmal hinten angestellt, daher blieb nur eine übrig:
Derzufolge ist das Lied nur deswegen so hoch in den Charts, weil die Leute, die die Maxis kaufen total...sagen wir, einfach gestrickt sind.
Mal ernsthaft, wer sich heutzutage Maxis kauft, ist doch was merkwürdig. Einzelne Charts-Lieder kann man im Radio hören und aufnehmen, im Fernsehen hören und aufnehmen oder als MP3 kaufen. Alles günstiger als zig Euro für so eine Einfach-Scheibe herauszuschmeißen. Das einzige Argument was ich zum CD-Maxi-Kauf zulasse ist das Jäger-und-Sammmlertum.
Also, liebe Leute: Wenn ihr schon Maxis kauft und damit die Charts von Gesamtdeutschland schwerwiegend beeinflusst -- dann kauft bitte nicht solche Lieder.
The Day After Tomorrow
Im Zuge des Pfalz-Wochenendes bei Niels (Bericht folgt...) haben Niels, Emba und ich uns in einem gemütlichen Landauer Kino spontan The Day After Tomorrow angeschaut.Eigentlich wollte ich mich von dem Film im Kino ja fernhalten und ihn mir höchstens auf DVD ansehen. Vom letztern im Kino gesehenen Emmerich-Film Independence Day bin ich bis heute tief geschockt, und wollte mir so triefenden Patriotismus oder SFX-Vernarrtheit nicht mehr geben.
Irgendwie saß ich dann doch plötzlich im Kino.
Zum Film: Der Klimatologe Jack Hall stößt bei seinen Forschungen auf eine These, dass der Welt in einigen Jahrzehnten eine Klimakatastrophe und nächste Eiszeit folgen könnte. Durch die Abkühlung eines Meeresstromes würde das ganze Weltklima auf den Kopf gestellt, so wie es auch vor einigen tausend(?) Jahren passiert sei.
Doch plötzlich stellt sich raus, dass die prognostizierten "einige Jahrzehnte" sich stark verkürzen, denn die Katastrophe tritt sofort und innerhalb weniger Tage ein. Die ganze Nordhalbkugel der Erde wird von riesigen Hurricanes heimgesucht, die alles zerstören und einfrieren. Inklusive New York, Los Angeles - und sicher auch Europa, was aber eher beiläufig erwähnt wird.
In diesem ganzen Unwetter ist Jack Halls Sohn auf einer Schulexkursion nach New York gefahren, wo er nun eingefroren in einer Bibliothek feststeckt. Treu amerikanischer Norm macht sich Vater Jack also auf, um ihn irgendwie dort raus zu holen, inmitten des Unwetters. In einem Nebenhandlungsstrang versucht natürlich auch Präsident und Vize-Präsident der USofA die Bewohner in die sonnige Südhalbkugel zu emmigrieren...
Freitag, 25. Juni 2004
Sneak: Walking Tall
Nach mal wieder längerer Sneak-Abstinenz, letzte Woche verursacht durch eine Minor-Influenza, gings gestern mit Emba und Silvia in die Sneak.
Bei dem vorherrschenden Wetter muss man sich ja zum Glück keine Gedanken über nicht-klimatisierte Kinos zu machen...
Jedenfalls lieft gestern Walking Tall in der Sneak.
Chris Vaughn (Dwayne 'The Rock' Johnson) ist ein Ex-Elite-Soldat, der in seiner heruntergekommene Heimat zurückkehrt. Dort hat ein ehemaliger Kumpel ein Casino aufgezogen und kontrolliert die Stadt, inklusive der geschmierten Sheriffs. Als Chris dann herausfindet, dass das Casino zudem Drogenumschlagplatz Nr. 1 ist, schlägt er mit seiner Spezial-Kampferfahrung mal gerade das Gebäude kurz und klein, wird angeklagt, freigesprochen, gewinnt die Wahl zum Sheriff der Stadt und will nun wieder als 2-Mann-Armee (gemeinsam mit Johnny 'Jackass' Noxville) für Ordnung und Sauberkeit sorgen.
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Jedenfalls lieft gestern Walking Tall in der Sneak.Chris Vaughn (Dwayne 'The Rock' Johnson) ist ein Ex-Elite-Soldat, der in seiner heruntergekommene Heimat zurückkehrt. Dort hat ein ehemaliger Kumpel ein Casino aufgezogen und kontrolliert die Stadt, inklusive der geschmierten Sheriffs. Als Chris dann herausfindet, dass das Casino zudem Drogenumschlagplatz Nr. 1 ist, schlägt er mit seiner Spezial-Kampferfahrung mal gerade das Gebäude kurz und klein, wird angeklagt, freigesprochen, gewinnt die Wahl zum Sheriff der Stadt und will nun wieder als 2-Mann-Armee (gemeinsam mit Johnny 'Jackass' Noxville) für Ordnung und Sauberkeit sorgen.
Mittwoch, 23. Juni 2004
Buchmarathon: Anita Blake, Vicki Nelson
Vielleicht sollte ich mal nachtragen, was ich in letzter Zeit so lese. Immerhin nämlich soviel, dass ich in für mich untypischem Tempo schon nach 2 Wochen mit einem Buch fertig bin.
Vor längerem bereits hatte ich mir Bücher der Serie von 'Vampire Hunter Anita Blake' und Bücher der 'Private Investigator Victory Nelson' zugelegt.
Nachdem ich Blood Price über Gelegenheits-Dämonenjägerin Vicky Nelson und Henry schon vor einiger Zeit gelesen hatte, war nun Blood Trail und Blood Lines an der Reihe.
Ersteres handelt von einer Jagd nach einer Person, die befreundete Werwölfe erschießt. Die Eigenheiten der Werwölfe werden recht nett beschrieben, die Wandlung Mensch/Wolf aus ganz interessanten Ecken beleuchtet, so dass die Materie hier wirklich Spaß macht.
Das zweite Buch handelt von einer urig-alten Mumie die in der Neuzeit erwacht und mit ihren magischen Fähigkeiten ganz Toronto unterjochen will. Von der Stimmung das bisherige absolute Highlight der Buchserie, leider ist das Ende etwas über's Knie gebrochen.
Beide Bücher lesen sich einfach und flott "von der Stange", sind spannend und unterhaltsam. Jedoch empfinde ich die Charaktere eigentlich als sehr flach; vom Vampir Henry bekommt man in beiden Büchern nicht sehr viel mit, und Vicky hat wenig Ecken und Kanten ausser ihrer Augenprobleme, die sie wirklich unique machen.
Alle drei Bücher verlaufen nach einem schnell zu durchblickendem Prinzip: Es kommt ein Bösewicht ins Spiel, den man durch die 3rd-Person-Perspektive des Buches sofort erfährt. Es folgen mehr oder weniger blöde Zufälle durch die die Protagonisten mit dem Bösewicht frühzeitig in Kontakt kommen aber nichts voneinander denken. Die Lage spitzt sich zu, einer der Protagonisten kriegt arge Probleme bis dann dder Bösewicht entlarvt/entdeckt wird. Das ist insofern recht spannend, weil man mit den Protagonisten mitfiebert und ihnen handlungstechnisch einen Schritt voraus ist.
» Vollständiger ArtikelVor längerem bereits hatte ich mir Bücher der Serie von 'Vampire Hunter Anita Blake' und Bücher der 'Private Investigator Victory Nelson' zugelegt.
Nachdem ich Blood Price über Gelegenheits-Dämonenjägerin Vicky Nelson und Henry schon vor einiger Zeit gelesen hatte, war nun Blood Trail und Blood Lines an der Reihe.
Ersteres handelt von einer Jagd nach einer Person, die befreundete Werwölfe erschießt. Die Eigenheiten der Werwölfe werden recht nett beschrieben, die Wandlung Mensch/Wolf aus ganz interessanten Ecken beleuchtet, so dass die Materie hier wirklich Spaß macht.
Das zweite Buch handelt von einer urig-alten Mumie die in der Neuzeit erwacht und mit ihren magischen Fähigkeiten ganz Toronto unterjochen will. Von der Stimmung das bisherige absolute Highlight der Buchserie, leider ist das Ende etwas über's Knie gebrochen.
Beide Bücher lesen sich einfach und flott "von der Stange", sind spannend und unterhaltsam. Jedoch empfinde ich die Charaktere eigentlich als sehr flach; vom Vampir Henry bekommt man in beiden Büchern nicht sehr viel mit, und Vicky hat wenig Ecken und Kanten ausser ihrer Augenprobleme, die sie wirklich unique machen.
Alle drei Bücher verlaufen nach einem schnell zu durchblickendem Prinzip: Es kommt ein Bösewicht ins Spiel, den man durch die 3rd-Person-Perspektive des Buches sofort erfährt. Es folgen mehr oder weniger blöde Zufälle durch die die Protagonisten mit dem Bösewicht frühzeitig in Kontakt kommen aber nichts voneinander denken. Die Lage spitzt sich zu, einer der Protagonisten kriegt arge Probleme bis dann dder Bösewicht entlarvt/entdeckt wird. Das ist insofern recht spannend, weil man mit den Protagonisten mitfiebert und ihnen handlungstechnisch einen Schritt voraus ist.
Freitag, 18. Juni 2004
Rückwärts einparken
Ich gestehe ja, dass ich bei Rückwärts einparken total versage. Hab wohl als Kind zuwenig mit Spielzeugautos gespielt.
Da hilft so ein kleines Flash-Spielchen sogar neue Erkenntnisse zu dieser speziellen Technik zu gewinnen.
Und es ist sauschwer.
Und es ist sauschwer.

Donnerstag, 17. Juni 2004
Redesign
In der letzten Woche habe ich peut-a-pet in einigen Abendsessions das Design meiner Homepage überarbeitet. Und gerade online gestellt.
Die generelle Struktur ist erhalten geblieben, wie auch alle URLs. Das Menü ist immer noch gleich strukturiert, und das grundsätzliche Design in seinen Farben ist auch bestehen geblieben.
Unter der Haube hat sich jedoch einiges getan: Die Seite ist um 80% seiner Tabellen entschlackt worden und steht nun auf CSS-Beinen für das grundsätzliche Layout. Hauptsächlich der Kopfbereich wurde von mir stark geändert, das Logo endlich mal auf meine aktuellste 3D-Version umgestellt und alles um ein starkes kleiner geworden.
Alle Menüelemente sind nun Text/CSS-only und machen die zahlreichen früheren Grafiken überflüssig - und werden zudem sogar noch größenteils barrierefrei.
Gerade letzteres werde ich in den nächsten Wochen versuchen noch stärker anzugehen, und so die Seite mehr Besuchern zugänglich zu machen. Getestet habe ich die Seite mit Opera 7.51, Mozilla 1.5 und dem IE6.
» Vollständiger ArtikelDie generelle Struktur ist erhalten geblieben, wie auch alle URLs. Das Menü ist immer noch gleich strukturiert, und das grundsätzliche Design in seinen Farben ist auch bestehen geblieben.
Unter der Haube hat sich jedoch einiges getan: Die Seite ist um 80% seiner Tabellen entschlackt worden und steht nun auf CSS-Beinen für das grundsätzliche Layout. Hauptsächlich der Kopfbereich wurde von mir stark geändert, das Logo endlich mal auf meine aktuellste 3D-Version umgestellt und alles um ein starkes kleiner geworden.
Alle Menüelemente sind nun Text/CSS-only und machen die zahlreichen früheren Grafiken überflüssig - und werden zudem sogar noch größenteils barrierefrei.
Gerade letzteres werde ich in den nächsten Wochen versuchen noch stärker anzugehen, und so die Seite mehr Besuchern zugänglich zu machen. Getestet habe ich die Seite mit Opera 7.51, Mozilla 1.5 und dem IE6.
Mittwoch, 16. Juni 2004
Nikon D70 endlich da!
Nachdem ich ja vor längerer Zeit mit dem Kauf der Nikon D-70 liebäugelte, und sie dann ja auch beim freundlichen Shop von nebenan bestellt habe ist sie nun gestern überraschenderweise endlich angekommen.
Eine nette Dame vom Onlineshop teilte mir mit, das die Kamera abholfertig in Bonn auf mich warte. Also flugs mit der S-Bahn dorthin gefahren, zweimal verfahren, die Straße nach dem Laden abgesucht und betreten. Spontane Erinnerungen an Faircom kamen bei den doch eher für den Bürobetrieb als für Ladenverkauf gedachten Büroräumen hoch, aber ich wurde schon direkt von einem netten Angestellten empfangen.
» Vollständiger ArtikelFreitag, 4. Juni 2004
Sneak: Ruby & Quentin
Zum Geburtstag meines Bruders haben wir einmal die Gelegenheit genutzt, ausnahmsweise in die Sneak zu gehen. Ist doch eine schöne Überraschung und Abwechslung... 
Der Filmvorspann liess böses vermuden: Etwas französisches. Und dann auch noch mit Gerhard Depardieu. Den kann ich ja nicht leiden, kommt in seiner stellenweise extremem Gestik schon an die Qualität Inspektor Clouseaus heran.
Letzterer Gedankengang bewahrheitet sich auch schneller als gedacht: Das ganze ist eine französische Ganovenklaumauke stärkster Machart namens Quentin & Ruby.
Quentin (Depardieu) und Ruby (Jean Reno) landen durch ihre Schusseligkeit fast zeitgleich im Knast. Quentin ist der geborene, dumme und gutgläubige Gelegenheitsdieb, der seine Zellengenossen mit permanentem Redeschwall zur Weißglut bringt. Ruby hingegen ist der stille, stumme und professionelle Profi-Killer, der gerade 20 Millionen Euro eines Gangsterbosses geklaut hat. Die Polizei hat ein Interesse an diesem Boss, und setzt daher Quentin zusammen mit Ruby in eine Zelle, um ihn so auch in den Wahnsinn zu treiben.
Das eine kommt zum anderen, und kurzerhand wählt Quentin Ruby als seinen besten Freund und es gelingt beiden durch widrige Umstände, aus dem Knast zu entkommen. Es folgt eine klassische Polizeihetzjagd mit zahlreichen Pannen und Slapstick.
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Der Filmvorspann liess böses vermuden: Etwas französisches. Und dann auch noch mit Gerhard Depardieu. Den kann ich ja nicht leiden, kommt in seiner stellenweise extremem Gestik schon an die Qualität Inspektor Clouseaus heran.Letzterer Gedankengang bewahrheitet sich auch schneller als gedacht: Das ganze ist eine französische Ganovenklaumauke stärkster Machart namens Quentin & Ruby.
Quentin (Depardieu) und Ruby (Jean Reno) landen durch ihre Schusseligkeit fast zeitgleich im Knast. Quentin ist der geborene, dumme und gutgläubige Gelegenheitsdieb, der seine Zellengenossen mit permanentem Redeschwall zur Weißglut bringt. Ruby hingegen ist der stille, stumme und professionelle Profi-Killer, der gerade 20 Millionen Euro eines Gangsterbosses geklaut hat. Die Polizei hat ein Interesse an diesem Boss, und setzt daher Quentin zusammen mit Ruby in eine Zelle, um ihn so auch in den Wahnsinn zu treiben.
Das eine kommt zum anderen, und kurzerhand wählt Quentin Ruby als seinen besten Freund und es gelingt beiden durch widrige Umstände, aus dem Knast zu entkommen. Es folgt eine klassische Polizeihetzjagd mit zahlreichen Pannen und Slapstick.
Mittwoch, 2. Juni 2004
Nikon D-70
sigh.
Da überlege ich schon reiflich lange, wälze Fachzeitschriften, nerve und konsultiere sämtliche fotographisch-begabten Freunde und bestelle letztlich den Goldschatz vor beinahe 4 Wochen und dann ist die Lieferzeit ungewiss.
Die Welt ist so gemein. Im Forum von digitalkamera.de lese ich sogar Horrorstories von einer Lieferzeit im August (wenn auch in der Schweiz). Da kann ich dann auch gerade noch ein ganzes Jahr bis zum nächsten Sommer warten.
Zwar könnte ich noch ein paar Fotoläden in Köln/Bonn und Umgebung plündern und auf Reserven untersuchen, aber mir ist eigentlich eine Internetbestellung unabdinglich. Von wegen Fernabsatzgesetzt, 14-tägiger Rückgabefrist und so, sollte mir die Kamera doch nicht zusagen. Meines Wissens gilt so etwas ja bei "Real-Käufen" im Laden nicht...
Da überlege ich schon reiflich lange, wälze Fachzeitschriften, nerve und konsultiere sämtliche fotographisch-begabten Freunde und bestelle letztlich den Goldschatz vor beinahe 4 Wochen und dann ist die Lieferzeit ungewiss.
Die Welt ist so gemein. Im Forum von digitalkamera.de lese ich sogar Horrorstories von einer Lieferzeit im August (wenn auch in der Schweiz). Da kann ich dann auch gerade noch ein ganzes Jahr bis zum nächsten Sommer warten.

Zwar könnte ich noch ein paar Fotoläden in Köln/Bonn und Umgebung plündern und auf Reserven untersuchen, aber mir ist eigentlich eine Internetbestellung unabdinglich. Von wegen Fernabsatzgesetzt, 14-tägiger Rückgabefrist und so, sollte mir die Kamera doch nicht zusagen. Meines Wissens gilt so etwas ja bei "Real-Käufen" im Laden nicht...
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