Donnerstag, 26. Februar 2004
s9y: Markup Plugins
Seit heute kann Serendipity (CVS) mittels Event-Plugins ein oder mehrere Text-Markups anwenden.
Die Markups lassen sich entweder auf den Artikeltext, den erweiterten Artikel, Kommentare oder HTML Nuggets anwenden. Oder alle zusammen. Derzeit gibt es Plugins für Wiki-Markup (via PEAR Text/Wiki), BBCode, Textile, Smilies und das bekannte hauseigene Einfachst-s9y-Markup. Alternativ kann man natürlich auch garkeine Markuptransformationen zulassen.
So habe ich derzeit BBCode für die Kommentare in meinem Blog freigeschaltet, was dank der seit kurzem vorhandene Kommentar-Vorschau diese vielleicht optisch was aufpeppt.
So, und jetzt mal gucken wo da noch Bugs stecken könnten.
Die Markups lassen sich entweder auf den Artikeltext, den erweiterten Artikel, Kommentare oder HTML Nuggets anwenden. Oder alle zusammen. Derzeit gibt es Plugins für Wiki-Markup (via PEAR Text/Wiki), BBCode, Textile, Smilies und das bekannte hauseigene Einfachst-s9y-Markup. Alternativ kann man natürlich auch garkeine Markuptransformationen zulassen.
So habe ich derzeit BBCode für die Kommentare in meinem Blog freigeschaltet, was dank der seit kurzem vorhandene Kommentar-Vorschau diese vielleicht optisch was aufpeppt.
So, und jetzt mal gucken wo da noch Bugs stecken könnten.
Montag, 23. Februar 2004
s9y: Blogbot.de ping
Schon vor längerer Zeit wurde ich auf den Blogbot-Service aufmerksam gemacht. Dieser übernimmt eine Art XML-RPC Pingrelay für die bekannten Weblog-Services. Für den Anwender bedeutet das nur noch einen Ping anstelle 5 oder 6 an diverse Hosts.
Kurzerhand, und von notorischer karnevalistischer Unmut geplagt, habe ich den Service in serendipity eingebaut (aber noch nicht ins CVS gestellt) und werde mal ein Auge darauf werfen, ob das ganze zuverlässig funktioniert. Per netter Javascript-Technik wird bei der Anwahl des Blogbots alle anderen überflüssigen Services deaktiviert, so dass der User nicht zuviele Pings verschicken kann.
Achja: Über den Sinn und Unsinn von XML-RPC Pings möchte ich an dieser Stelle nicht diskutieren, da sich der Implementationsaufwand auf weniger als 5 Minuten belaufen hat.
Kurzerhand, und von notorischer karnevalistischer Unmut geplagt, habe ich den Service in serendipity eingebaut (aber noch nicht ins CVS gestellt) und werde mal ein Auge darauf werfen, ob das ganze zuverlässig funktioniert. Per netter Javascript-Technik wird bei der Anwahl des Blogbots alle anderen überflüssigen Services deaktiviert, so dass der User nicht zuviele Pings verschicken kann.
Achja: Über den Sinn und Unsinn von XML-RPC Pings möchte ich an dieser Stelle nicht diskutieren, da sich der Implementationsaufwand auf weniger als 5 Minuten belaufen hat.
Freitag, 20. Februar 2004
mail2s9y 0.5
Dank Alex Copeland ist mail2s9y heute aktualisiert worden. Die Authentifizierung wurde erst nach einem Bildupload durchgeführt, und die Login-Routine war zu s9y 0.5 inkompatibel. Das wurde in der jetzt vorliegenden Version behoben.
MySQL Lizensumfrage
Wie wir ja alle wissen, ist MySQL AB seit schon längerem aktiv bemüht, ihre Lizensprobleme mithilfe der Community zu lösen. Zak Greant scheint dabei ja sehr bemüht zu sein [1,2,3,4,5,6] und so bin ich heute auf den Link zu einer kurzen Umfrage über die neuen Lizenzen [1,2] gestoßen.Sowas erachte ich für unterstützungswürdig und empfehle daher das Ausfüllen desselben. Denn wer sich erst im nachhinein beschwert, hat eh verloren.
Und weil mich PostgreSQL noch nie richtig gepackt hat (weil für meine Zwecke meist überdimensioniert) und mir SQLite wiederrum zu wenig kann, würde ich in Zukunft auch gerne auf MySQL setzen. Und vor allem auf dessen einfache PHP-Anbindung, die aber wohl vorerst gesichert scheint (auch wenn ich da nicht auf dem laufenden bin).
Denn sobald MySQL nicht mehr bei jedem 0815-Webhoster installiert ist, werden viele (L|W)AMP-Anwendungen nicht mehr so out-of-the-box funktionieren. Und vor allem müsste phpMyAdmin dann ja noch hektischer auf universelle SQL-DBs umgestellt werden.

P.S.: P.S.: "Like it", "I avoid GPL Licensing", "Client libraries should be fe for open source development", "Client libraries should be free for commercial development", "For corporate applications", "For web-based or hosted applications", "For consulting projects", "For personal education and experimentation", "Corporate developer"
Donnerstag, 12. Februar 2004
s9y: Individualisierter RSS-Feed per Conditional Get
Seit gerade unterstützt die hier verwendete Serendipity-Blogsoftware im RSS-Feed das "Conditional Get".
Hört sich technisch an, ist aber wundervoll Nutzerfreundlich.
Um ganz am Anfang anzufangen: RSS ist ein XML-inspiriertes Format zum Austausch von Nachrichten. Heutzutage wird es benutzt, um über neue Inhalte informiert zu werden. Alle Blogs die ich lese grase ich nicht mühsam Webseite für Webseite ab, sondern nutze dafür einen RSS-Reader, der eben diese Dateien der Blogs ausliest und mir wie in einem E-Mail Client übersichtlich darstellt. Genauer, hübscher und nachvollziehbarer erklärt Alp Uckan dies in seinem Artikel Was ist RSS.
Fahren wir fort: RSS hat unter anderem den Nachteil, das normalerweise ein solcher Feed immer 15 Einträge enthält. Wenn ich den Feed jetzt und in 5 Minuten abrufe, erhalte ich also beide Male diese 15 Einträge. Ganz egal, dass ich die 15 ja schon habe. Dadurch verschwende ich Bandbreite auf Server- und Clientseite. Ausserdem wirft es das Problem auf, dass wenn ich 2 Wochen in Urlaub war und es seitdem 17 neue Artikel gab, ich ja nur die 15 aktuellsten erhalte. Dadurch entsteht bei der RSS-Benutzung gewissermaßen der Zwang immer am Ball zu bleiben.
Dem schafft ein Caching-Mechanismus abhilfe. Der Client übermittelt dabei dem Server, wann er das letzte Mal einen Artikel gesehen hat. Wenn es seitdem nichts neues war, wird nichts übertragen. Wenn es seitdem 42 neue Artikel gab, kriege ich 42 neue Artikel. Praktisch, was?
» Vollständiger ArtikelHört sich technisch an, ist aber wundervoll Nutzerfreundlich.
Um ganz am Anfang anzufangen: RSS ist ein XML-inspiriertes Format zum Austausch von Nachrichten. Heutzutage wird es benutzt, um über neue Inhalte informiert zu werden. Alle Blogs die ich lese grase ich nicht mühsam Webseite für Webseite ab, sondern nutze dafür einen RSS-Reader, der eben diese Dateien der Blogs ausliest und mir wie in einem E-Mail Client übersichtlich darstellt. Genauer, hübscher und nachvollziehbarer erklärt Alp Uckan dies in seinem Artikel Was ist RSS.
Fahren wir fort: RSS hat unter anderem den Nachteil, das normalerweise ein solcher Feed immer 15 Einträge enthält. Wenn ich den Feed jetzt und in 5 Minuten abrufe, erhalte ich also beide Male diese 15 Einträge. Ganz egal, dass ich die 15 ja schon habe. Dadurch verschwende ich Bandbreite auf Server- und Clientseite. Ausserdem wirft es das Problem auf, dass wenn ich 2 Wochen in Urlaub war und es seitdem 17 neue Artikel gab, ich ja nur die 15 aktuellsten erhalte. Dadurch entsteht bei der RSS-Benutzung gewissermaßen der Zwang immer am Ball zu bleiben.
Dem schafft ein Caching-Mechanismus abhilfe. Der Client übermittelt dabei dem Server, wann er das letzte Mal einen Artikel gesehen hat. Wenn es seitdem nichts neues war, wird nichts übertragen. Wenn es seitdem 42 neue Artikel gab, kriege ich 42 neue Artikel. Praktisch, was?

Dienstag, 10. Februar 2004
s9y: Fingerüberwachung inklusive
Gerade habe ich noch eine nette Idee für das neue Event-Plugin System gehabt:
Ab sofort ist der W3C-Validator in serendipity integriert. Wenn das "serendipity_event_htmlvalidator"-Plugin geladen wird, führt eine Vorschau eines eigenen Artikels den W3C-Validator aus und bettet das Ergebnis ins Preview mit ein.
Sehr nett um dafür zu sorgen, dass durch das Vergessen eines HTML-Tags oder ungültiger HTML-Entitätskonvertierung in URLs nicht z.B. der ganze ATOM-Feed ungültig wird. Jetzt müssen es die Leute nur benutzen und einige Sekunden Zeit für die Validierung haben.
Natürlich ist das Plugin wie auch das Weblog-Ping-Plugin für jeden Eintrag individuell auszuhebeln und mit einem Default zu belegen.
Jedenfalls ein nettes Plugin-Gadget.
Ab sofort ist der W3C-Validator in serendipity integriert. Wenn das "serendipity_event_htmlvalidator"-Plugin geladen wird, führt eine Vorschau eines eigenen Artikels den W3C-Validator aus und bettet das Ergebnis ins Preview mit ein.
Sehr nett um dafür zu sorgen, dass durch das Vergessen eines HTML-Tags oder ungültiger HTML-Entitätskonvertierung in URLs nicht z.B. der ganze ATOM-Feed ungültig wird. Jetzt müssen es die Leute nur benutzen und einige Sekunden Zeit für die Validierung haben.
Natürlich ist das Plugin wie auch das Weblog-Ping-Plugin für jeden Eintrag individuell auszuhebeln und mit einem Default zu belegen.
Jedenfalls ein nettes Plugin-Gadget.
Montag, 9. Februar 2004
s9y: Event Plugins
Seit gerade habe ich serendipity in der aktuellsten CVS-Version ein Event-Plugin-System spendiert. Zwar steht das ganze noch auf experimentellen Beinen, aber in meiner Demo-Installation funktioniert es schon recht gut.
Event-basierte Plugins können nun recht leicht an beliebigen Stellen innerhalb von s9y aufgerufen werden, und ein jeweiliges Plugin kann sich für bestimmte Events registrieren und dann mit den übermittelten Daten anfangen, was es will.
» Vollständiger ArtikelEvent-basierte Plugins können nun recht leicht an beliebigen Stellen innerhalb von s9y aufgerufen werden, und ein jeweiliges Plugin kann sich für bestimmte Events registrieren und dann mit den übermittelten Daten anfangen, was es will.
Freitag, 6. Februar 2004
Stirb, SharpReader: RSS Bandit + s9y Kommentarpostings
Inspiriert durch Alp Uckans Readerwechsel-Artikel dachte ich mir, jetzt gebe ich dem RSS Bandit mal eine Chance. Gedacht, gesehen, installiert und gestaunt.
Abgesehen vom etwas unansprechenden Logo sieht das ganze schonmal recht nett aus, kein Vergleich mit der ur-uralten Version die ich vor langer Zeit mal gesehen habe.
s9y 0.5 Release
Gerade habe ich die Version 0.5 von serendipity released.
Die Version bringt einige Neuigkeiten. Die wohl wichtigste ist eine einfachere Integration in die Apache-Umgebung, da die "ErrorDocument"-Directive nun nicht zwingend benötigt wird. Wie die htaccess-Datei geschrieben wird ist nun während der Installation einfach einzurichten. Ohne ErrorDocument/mod_rewrite gibt's dann natürlich keine schönen URLs.
Ansonsten gibt es nun den längst überfälligen autologin per Cookie. Es können weblog-services wie blo.gs, weblogs.com, blogrolling.com, technorati.com, Yahoo und vor allem Blogg.de gepingt werden um neue Einträge zu announcen. Das dauert dank XML-RPC jedoch schonmal einige Sekunden.
Weiterhin gibt es PostgreSQLBugfixes, eine Spanische Übersetzung und weitere kleine Fixe.
Auch vervollständigt RSS 1.0 und Atom 0.3 nun das Syndikationsformat-Portfolio.
Die Installation von 0.4 auf 0.5 ist recht einfach, da sich das Datenbankschema diesmal nicht geändert hat. Ein herüberkopieren der Dateien (natürlich nach Backup) erledigt also alles. Nachher natürlich nochmal die Konfigurationsoberfläche ansehen und die Optionen ('rewrite', 'ping blogs', ...) überprüfen und speichern.
Abgesehen davon ist das mein erstes SourceForge-Release. Hoffentlich hab ich nix falsch oder kaputt gemacht.
Viel Spaß!
Die Version bringt einige Neuigkeiten. Die wohl wichtigste ist eine einfachere Integration in die Apache-Umgebung, da die "ErrorDocument"-Directive nun nicht zwingend benötigt wird. Wie die htaccess-Datei geschrieben wird ist nun während der Installation einfach einzurichten. Ohne ErrorDocument/mod_rewrite gibt's dann natürlich keine schönen URLs.
Ansonsten gibt es nun den längst überfälligen autologin per Cookie. Es können weblog-services wie blo.gs, weblogs.com, blogrolling.com, technorati.com, Yahoo und vor allem Blogg.de gepingt werden um neue Einträge zu announcen. Das dauert dank XML-RPC jedoch schonmal einige Sekunden.
Weiterhin gibt es PostgreSQLBugfixes, eine Spanische Übersetzung und weitere kleine Fixe.
Auch vervollständigt RSS 1.0 und Atom 0.3 nun das Syndikationsformat-Portfolio.

Die Installation von 0.4 auf 0.5 ist recht einfach, da sich das Datenbankschema diesmal nicht geändert hat. Ein herüberkopieren der Dateien (natürlich nach Backup) erledigt also alles. Nachher natürlich nochmal die Konfigurationsoberfläche ansehen und die Optionen ('rewrite', 'ping blogs', ...) überprüfen und speichern.
Abgesehen davon ist das mein erstes SourceForge-Release. Hoffentlich hab ich nix falsch oder kaputt gemacht.

Viel Spaß!
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